Gernandt: Millionen-Minus „war erwartbar“

Ein kräftiges Minus hat die HSV AG allem Anschein nach im abgelaufenen Geschäftsjahr erwirtschaftet – es soll sogar im zweistelligen Millionenbereich liegen! Karl Gernandt, Chef des AG-Aufsichtsrates, macht sich dennoch keine Sorgen um den HSV, sagte der MOPO: „Grund zur Sorge besteht nicht, es war vorhersehbar. Der Verein konnte über Jahre hinweg keine finanzielle Solidität vorweisen. Da kann man jetzt nicht mit einem Fingerschnipsen alles ändern.“ Ein, zwei Jahre lang werde der HSV laut Gernandt wohl noch ein Minus einfahren, ehe sich alles zum Guten dreht. Fest stehe indes, dass trotz der Forderung von Gönner Klaus-Michael Kühne auch im Sommer keine Topstars zum HSV kommen könnten: „Auch Herr Kühne weiß, dass wir uns derzeit keine teuren Stars leisten können.“