Zum Nachlesen: So lief die erste Pressekonferenz von Markus Gisdol

Der neue HSV-Coach ist im Volkspark angekommen und stellt sich den Fragen der wartenden Journalisten. HSV24 tickert die erste Pressekonferenz des neuen Rauten-Trainers. Auch HSV-Chef Dietmar Beiersdorfer äußert sich zum Trainerwechsel.

Die Pressekonferenzist nun beendet. Markus Gisdol hat bei seinem ersten Auftritt einen sympathischen Eindruck hinterlassen.

Beiersdorfer über Druck: „Mein persönlicher Druck ist, dass es dem HSV gutgeht und nicht Drucksituationen von außen. Ich habe meine Abmachung nur mit dem HSV. Ich muss in meiner Funktion und meiner Verantwortung den Klub nach bestem Wissen und Gewissen tun. Ich spüre nur meine Verantwortung gegenüber dem HSV“

Gisdol über seine Philosophie: „Wir haben eine Grundidee, aber wir müssen erst mal sehen, was am schnellsten zu unserem Team passt.“

Gisdol über Kapitän/Mannschaftsrat: „Es gibt wichtigere baustellen für mich. Die Gremien wurden von der Mannschaft gewählt. Das werden wir erst mal so beibehalten.“

Gisdol über Offensivpsiel des HSV: „Schwer zu sagen, wie wir an diese Themen rangehen. Die öffentliche Wahrnehmung ist eine andere, als die eines Trainers. Ich bin sicher, dass wir eine Veränderung herbeiführen können.“

Gisdol über Bernhard Peters: „Er war vielleicht ein zusätzliches Plus. Er weiß wie ich arbeite. Wir haben eigene Vorstellungen, wir wir arbeiten und die Mannschaft führen wollen. Es ist wichtig, wenn Experten im Verein sind, die man um Rat fragen kann. Als Trainer sollte man nicht denken, man hätte schon alles gewusst. Daher werde ich gerne seinen Ratschlag einfordern.“

Gisdol über Halilovic-Transfer: „Ich mache mir erst ein Bild von Spielern, wenn ich sie trainiere. Ich versuche mich aber davor immer frei zu machen. Ich versuche die Spieler frei von negativen oder positiven Vorurteilen zu betrachten. Bei mir fängt jeder Spieler bei Null an.“

Beiersdorfer: „Wir stecken in einer sehr herausfordernden, schwierigen Situation. Ich würde aktuell nicht vom Abstiegskampf sprechen. Wir müssen alles dafür tun, damit wir bald nicht davon sprechen müssen. Wir müssen jetzt die Mannschaft in die Pflicht nehmen. Das Team braucht jetzt Überzeugung und Gier, Spiele zu gewinnen. WIr haben zu wenig Spiele gewonnen, das wollen wir ändern.“

Gisdol über junge Spieler: „Ruf mit jungen Spielern gut zu arbeiten kann ich nicht bestätigen. Mir ist das Alter völlig egal. Ich entwickel gerne Spieler, da spielt eine Zahl keine Rolle. Entscheidend ist nur die Bereitschaft der Spieler.“

Gisdol über Trainingsgruppe 2: „Heute kann ich drüber schmunzeln. Es waren über 40 Spieler in Hofenheim, das haben wir beim HSV nicht. Die Situation kann man nicht vergleichen.“

Gisdol: „Es geht jetzt darum, Stück für Stük nach vorne zu schauen. Ich will noch nicht bis ans Saisonende blicken.“

Gisdol: „Jeder Verein hat sein eigenes Innenleben. In Hoffenheim besondere Situation, die beim HSV kann ich nicht beurteilen. Für mich ist in aller erster Linie wichtig, dass ich mir schnell ein Bild von der mannschaft machen kann.“

Gisdol: „Wenig Zeit für Trainer ist der aktuelle Trend. Das ist Berufsrisiko möchte ich fast sagen. Es würde uns besser gefallen als Trainer, wenn es mehr Gelassenheit und Geduld gäbe.“

Beiersdorfer: „Es geht um Erfolg und Siege. Da haben wir in den letzten Monaten zu wenig erreicht. Wir wollen uns weiterentwickeln. An der ein oder anderen Kreuzung muss man eine Entscheidung treffen. Wir blicken positive nach vorne. Wir haben uns hinreichend gestern Nacht bis nach 1 Uhr ausgetauscht. Ich habe ein sehr gutes Gefühl. Markus ist super motiviert und hat total Lust, hier etwas zu bewegen. Es ist eine herausfordernde Situation. Wir dürfen nicht verkennen, dass wir nur einen unkt haben. Da smüssen wir Stück für Stück verändern. Dafür brauchen wir ein wenig Leichtigkeit und Fortune. Das müssen wir uns erarbeiten.“

Gisdol: „Ich freue mich auf die Spieler, bin unvoreingenommen. Wir werden gut klar kommen. Da bin ich mir sicher.“

Gisdol: „Die Basis ist das Spiel gegen den Ball. Wir wollen über schnelle Umschaltbewegungen vor das gegnerische Tor kommen. Es geht darum jetzt der Mannschaft Selbstvertrauen und Selbstsicherheit zu geben. Aber es wird in den nächsten Wochen keine Wunderdinge geben.“

Gisdol: „Habe gezuckt beim HSV – aber vor Freude. Ich habe total Lust. Das ist ein total geiler Klub. Wir müssen hier die Stimmungslage verändern. Wir müssen positive Energie aussenden.“

Gisdol über die Mannschaft: „Wir haben eine eigenen Idee, wie wir Fußball spielen möchten. Es wird ein prozess sein, den wir begleiten müssen. Unsere Idealvorstellung von Fußball können wir nicht sofort einführen. Wir müssen jetzt kurzfristig Veränderungen herbeiführen.“

Gisdol über EInjahresvertrag: „Für mich spielt Vertragslaufzet keine Rolle. In dieser Situation ist es für alle Beteiligten die beste Entscheidung. Nach der Saison kann man sich in Ruhe hinsetzen.“

Gisdol über Bremen-Angebot: „Ich habe mich bewusst für Hamburg entschieden. Bin mir der herausforderung bewusst. Ich will diese Mannschaft nach vorne bringen und die Strahlkraft vom HSV hat einen entscheidenden Faktor beigetragen, mich dem Klub anzuschließen.“

Gisdol: „Hamburg große Herausfroderung, habe große Lust auf die Mannschaft. Wir werden versuchen Stück für Stück mit dem Team vorwärts zu kommen. Wollen versuchen den Rucksck, den das Team mit sich rumträgt abzulegen. Wollen in die Köpfe der Spieler kommen.“

Gisdol: „Jetzt geht es darum, die Mannschaft kennen zu lernen. Wir werden nachher direkt zur Mannschaft gehen, mit ihr das este Mal sprechen und direkt mit der Trainingsarbeit loslegen. Es geht um das erste Beschnuppern. “

Beiersdorferer über Laufzeit: „Wir haben auch über zwei Jahre gesprochen, aber Markus wollte sich zunächst für ein Jahr festlegen.“

Beiersdorfer: „Begrüße Markus herzlich im Volkspark. Wünsche ihm alles Gute für die zukünftige Arbeit. Wünsche uns als Team für die Wochen, die vor uns liegen. Ich glaube, dass er ideal zuunserem kader passt. Er ist gewohnt mit jungen Spielern zu arbeiten. Ich bin überzeugt, dass er mit seiner Philosophie einen Schub auslösen kann. Ich bin überzeugt, dass er dem Team helfen kann.“