- 20.07.2017

HSV-Kommentar: Ungleichgewicht im Kader bereitet Sorgen

Wenn es lichterloh gebrannt hat, dann reicht meist schon ein Funken aus, um Angst und Schrecken zu verbreiten. Nach vier Jahren im Abstiegskampf schlägt so eine Testspiel-Niederlage wie die des HSV gegen Holstein Kiel direkt wieder auf die Stimmung. 3:5! Gegen einen Zweitliga-Aufsteiger! Futter für alle, die den Liga-Dino auch in der nächsten Saison an der Klippe zur Zweitklassigkeit wähnen. Aber: Die Ergebnisse in solchen Vergleichen im Rahmen der Vorbereitung sollten nachrangig betrachtet werden. Viel wichtiger sind die Schlüsse, die sich aus den Auftritten ziehen lassen. So wurde deutlich, dass das Ungleichgewicht im aktuellen Kader problematisch ist: Lewis Holtby oder Pierre-Michel Lasogga hockten bis in die zweite Hälfte hinein auf der Ersatzbank, weil in der Offensive ein Überangebot besteht. Und Mergim Mavraj oder Dennis Diekmeier mussten länger auf dem Platz bleiben, da es Markus Gisdol in der Abwehr sowohl außen als auch innen an Alternativen mangelt. Das gibt Anlass zur Sorge. Der HSV benötigt Defensiv-Power – besser heute als morgen!

Matthias Linnenbrügger

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