Auf seine Nationalspieler muss Markus Gisdol weiterhin verzichten, lediglich Kyriakos Papadopoulos und Albin Ekdal werden im Laufe des Montags wieder in Hamburg eintreffen. Dennoch starten die HSV-Profis mit zwei Einheiten in die Leipzig-Woche. Um 10 und 15 Uhr wird im Volkspark trainiert.

Die Griechen messen sich gerade in der WM-Qualifikation mit Belgien. Kurzer Schreck bei allen HSV-Fans, die auf die Aufstellung geschaut haben: Kyriakos Papadopoulos ist nicht einmal im Kader! Doch kein Grund zur Sorge, der Verteidiger wird von Trainer Michael Skibbe geschont, ist nicht verletzt. 

Nach der Pleite in Bulgarien sind die Schweden im Rennen um das WM-Ticket wieder in der Spur. Allerdings hockte HSV-Profi Albin Ekdal beim 4:0 in Weißrussland 90 Minuten auf der Bank. Hamburgs Coach Markus Gisdol dürfte nicht sauer darüber sein, schließlich geht Ekdal somit zumindest frisch und ausgeruht in das Spiel am Freitag gegen Leipzig.

In der Vorsaison ging es für den HSV ebenfalls am dritten Spieltag gegen RB Leipzig, es setzte eine 0:4-Klatsche im Volkspark, was den Anfang vom Ende für Trainer Bruno Labbadia bedeutete. Nach der fünften Partie und mit nur einem Punkt auf dem Konto wurde er entlassen und durch Markus Gisdol ersetzt. Seinen Ex-Klub verfolgt Labbadia weiter intensiv, der Groll ist verflogen. „Für mich ist das abgehakt“, sagte er dem „Abendblatt“ und versicherte: „Ich habe mich gefreut, dass der HSV die ersten beiden Spiele der Saison gewonnen hat, das war wichtig für den Verein ebenso wie für die Mannschaft und ich hoffe, dass sie es jetzt gegen Leipzig anders gestalten, als wir es gemacht haben. Die Chancen stehen sehr gut, mindestens einen Punkt zu holen, wenn nicht gar zu gewinnen.“

Seine schwache Leistung in Bulgarien (2:3) hat Albin Ekdal den Platz in der Startelf des schwedischen Nationalteams gekostet. Im der WM-Qualifikation in Weißrussland sitzt der HSV-Profi heute (18 Uhr) nur auf der Ersatzbank.

Der frühere HSV-Trainer Joe Zinnbauer steht nach Informationen von Sport1 vor einem Engagement bei Greuther Fürth. Am Sonnabend reiste der 47-Jährige zu finalen Gesprächen nach Franken, wo er die Nachfolge des entlassenen Janos Radocki antreten soll. Zinnbauer war von September 2015 bis Mai Trainer beim Schweizer Erstligisten FC St. Gallen.