Ben-Hatira: Darum platzte mein Wechsel zum HSV

Der frühere HSV-Profi Änis Ben-Hatira war einige Wochen arbeitslos und stand kurz vor einer Rückkehr nach Hamburg, hat sich nun aber dem tunesischen Klub Espérance Sportive de Tunis angeschlossen und will sich für die Teilnahme an der WM 2018 mit Tunesien empfehlen. In einem Facebook-Eintrag erklärte der 29-Jährige, warum es nicht zu einer Einigung mit dem HSV kam: „Es gab natürlich viele Anfragen und Interessenten in Europa, die in der Champions League vertreten sind, deren Länder aber mich nicht reizten! Ich weiß ganz genau was ich will und was ich nicht will. Es war mein Wunsch, in Deutschland zu bleiben und ich wäre gerne nur zu einem ganz bestimmten und für mich besonderen Verein gewechselt. Letztendlich war ihnen der schwachsinnige, mediale Trubel der letzten Zeit um meine Person dann doch zu viel. Schade… Ich hoffe aber, irgendwann trotzdem nach Deutschland zurückzukommen.“ Hintergrund: Ende 2016 war bekannt geworden, dass sich Ben-Hatira über Ansaar International für mehrere Wasserprojekte eingesetzt hatte. Die Organisation warb mit Ben-Hatira auf ihrer Internetseite für sich. Ansaar International wird von mehreren Verfassungsschutzbehörden beobachtet und als salafistisch oder als eng mit salafistischen Gruppierungen verbunden eingestuft.