Für Nicolai Müller (Kreuzbandriss) läuft die Reha bislang nach Plan. Nun ist es offenbar an der Zeit für eine kleine Luft-Veränderung. Mit der Familie hat sich Müller heute auf den Weg nach Mallorca gemacht. Via Instagram grüßt er bei 23 Grad. Da kann man in Hamburg gerade nur neidisch werden. 

Trotz seiner Verletzung musste Filip Kostic zum serbischen Nationalteam reisen. Wie HSV-Sportchef Jens Todt der MOPO bestätigte, steht nach wie vor nicht fest, wann Kostic zurückkehren darf. Nach Meinung des HSV ist der Offensivmann nach seinem Muskelfaserriss im Adduktorenbereich noch längst nicht einsatzfähig. Die Serben aber pochten auf die Abstellungspflicht.

Das Präsidium des SV Werder Bremen hat eine Aktion der Hamburger Polizei vor dem Nordderby beim HSV als „überzogen und nicht nachvollziehbar“ bewertet. „Dieser Einsatz wirft sehr viele Fragen auf. Nach unseren Nachfragen kann es nicht ausgeschlossen werden, dass in dieser Polizeikontrolle auch völlig unbescholtene Fans hängen geblieben sind“, sagte Präsident und Geschäftsführer Hubertus Hess-Grunewald. Die Beamten hatten vor der Partie 171 Anhänger in 31 Fahrzeugen auf einem Parkplatz in der Nähe des Volksparkstadions eine Stunde über das Spielende hinaus festgehalten. Begründet wurde die Maßnahme mit einer sogenannten „konspirativen Anreise“ im PKW statt im Bus. Hess-Grunewald dazu: „Die individuelle Anreise zu einem Bundesligaspiel ist nicht verboten.“

Das plötzliche Karriereende von Ex-HSV-Stürmer Artjoms Rudnevs kam auch für Lettlands Nationaltrainer Aleksandrs Starkovs überraschend. „Ich wusste vorher nichts über Artjoms Entscheidung, mit dem Fußballspielen aufzuhören“, sagte Starkovs vor dem anstehenden WM-Qualifikationsspiel auf den Faröer über den 29 Jahre alten Ex-Nationalspieler. „Es war eine Überraschung für mich. Ich dachte nicht, dass er kurz vor dem Karriereende steht.“ Der 1. FC Köln hatte Ende vergangener Woche den eigentlich bis 30. Juni 2019 laufenden Vertrag mit Rudnevs auf Wunsch des Spielers aufgelöst. Nach Vereinsangaben hat „Rudi“ persönliche Probleme, auf die der Klub nicht näher einging. Rudnevs selbst äußerte sich bislang nicht zu den Gründen.