FIFA-Schiedsrichter Dr. Felix Brych leitet die Partie am Sonnabend in Mainz. Die Bundesliga-Bilanz des HSV unter dem Referee ist mit zehn Siegen, neun Remis und neun Niederlagen leicht positiv. Zuletzt pfiff Brych den 3:1-Sieg in Köln – bei dem er kurz nach der Pause verletzt raus musste. 

Mainz-Trainer Sandro Schwarz ist froh, gegen den HSV wieder auf seinen Kapitän Stefan Bell bauen zu können. Der Abwehrchef bekam am Dienstag einen Schlag auf das Knie und musste das Training abbrechen. Schwarz gab jedoch Entwarnung: „Alles ist gut.“ Langfristig werden die Mainzer dagegen auf Karim Onisiwo verzichten müssen, der Österreicher hat eine schwere Schulterverletzung. „Eine Prognose ist nicht möglich“, erklärte Schwarz. Auch Alexander Hack, Niko Bungert und Gaetan Bussmann werden gegen den HSV fehlen. Die Nationalspieler Yoshinori Muto, Fabian Frei und Kenan Kodro stoßen nach ihren Länderspiel-Einsätzen erst kurzfristig wieder zum Team. „Deshalb ist nicht klar, wie die Startelf aussehen wird“, betonte der Mainzer Coach.

Nach der Pressekonferenz von CoachMarkus Gisdol spricht nun auch HSV-Vorstandsvorsitzender Heribert Bruchhagen über die Situation beim HSV. Der HSV-Boss über…

den Aufsichtsrat: Völlig unüblich, dass sich ein Vorstandsvorsitzender zu der Zusammensetzung des Aufsichtsrates äußert.

Jupp Heynckes: Ich freue mich immer, wenn ich ihn sehe. Bin ihm in den letzten Jahren oft begegnet. Erwarte ein super Stürmer und in seiner ganzen Trainerkarriere immer beispielgebend. Mit dieser Meinung bin ich nicht alleine.

Wünsche: Ich wünsche mir, dass wir mit ein paar Punkten mehr ins neue Jahr starten. Ich erwarte, dass wir die Hinrunden mit 18 Punkten abschließen. Aber ob dieser Wunsch eintritt, lässt sich nicht einschätzen.

Nicolai Müller: Dass er uns fehlen wird, war uns von Anfang an klar. Wir hab.en mit Müller und Kostic  im Umschaltspiel entscheidende Punkte geholt Aber ich beklage keine Dinge, die man nicht ändern kann. Wir wollen ihn unbedingt halten. Details wollen wir nicht nach außen tragen. Der Aufsichtsrat noch gar nicht beteiligt. Die Gespräche laufen noch. Die Details sind noch nicht so übereingekommen, das eine Einigung entstanden ist.

die Tabellensituation: Tabellarisch können wir in den nächsten Spieltagen in eine schwierige Situation kommen. Ich kenne die Aufgeregtheit, die durch tabellarische Aussagen entstehen können.

die Spielweise von Mainz: Sie spielen aggressiv, aber ich sehe qualitativ keinen Unterschied zwischen beiden Mannschaften. Wir müssen auf Sieg spielen.

das Wiedersehen mit Adler: Ich glaube nicht, dass es im Spiel eine besondere Rolle spielen wird.

Mainz: Eine Mannschaft, die mit uns auf Augenhöhe steht Danach kommt der FC Bayern. Wir wissen, was auf dem Spiel steht.

die Torkrise: Wir hoffen darauf, dass wir zum Torerfolg kommen. Die 14 Tage waren unruhig, da der Trainer verletzte Spieler heranführen musste und auf Nationalspieler verzichten musste. Lange Reisen und Zeitumstellungen sind keine guten Vorbereitungen für unsere Spieler auf die Bundesliga.