Irgendwie bitter, was Gotoku Sakai in seinem Nationalteam widerfährt. Dem Kapitän des HSV gebührt bei Japan nur eine Statisten-Rolle. Nachdem er gegen Brasilien (1:3) gar nicht zum Einsatz kam, durfte der Defensiv-Allrounder heute in Belgien vier Minuten spielen. Das 0:1 konnte Sakai nicht mehr verhindern. Morgen kehrt er nach Hamburg zurück.

Wegen einer Knöchelverletzung musste Franco di Santo in der vergangenen Woche pausieren, rechtzeitig für das Duell mit dem HSV meldete sich der Angreifer aber zurück. Obwohl die Hamburger im Tabellenkeller festhängen, warnt er und versichert: „Uns interessiert nicht, auf welchem Platz der HSV liegt. Die Hamburger haben vergangenes Spiel einen sehr guten Job gemacht und gezeigt, dass sie viel Qualität in den eigenen Reihen haben. Sie werden mit aller Macht versuchen, bei uns etwas Zählbares zu holen. Deswegen müssen wir genauso konzentriert und fokussiert wie zuletzt in die Partie gehen. Es wird kein einfaches Spiel, aber ich bin guter Dinge, dass wir mit unseren Fans im Rücken die drei Punkte hier behalten werden.“

Nach über 20 Jahren und 175 Länderspielen (61 ohne Gegentor) hat Gianluigi Buffon seine Karriere in der italienischen Nationalmannschaft beendet. Zum Abschluss gab es ein bitteres 0:0 gegen Schweden und damit das Verpassen der WM 2018. Buffon weinte nach dem Abpfiff, einen Tag später erhielt er für seine einzigartige Karriere vor allem viel Applaus. Auch Ex-HSV-Keeper Rene Adler äußerte sich auf seiner Facebook-Seite.

Schalke 04 muss am Sonntag gegen den HSV vermutlich auf Mittelfeldspieler Nabil Bentaleb verzichten, der seinen Aufenthalt bei der algerischen Nationalmannschaft ohne Einsatz abbrechen musste. „Bei Nabil ist die Schambein-Entzündung, die er schon vor einigen Tagen hatte, wieder aufgebrochen“, sagte Trainer Domenico Tedesco. Wann ihm der 22-Jährige wieder zur Verfügung stehe, sei offen. „Bei so etwas ist eine seriöse Prognose schwierig“, erklärte Tedesco.

Er zählt zu den erfolgreichsten Spielern der HSV-Geschichte: Peter Hidien hielt von 1972 bis 1982 für die Rothosen (214 Bundesliga-Spiele) die Knochen hin und gewann dabei zweimal den Deutschen Meistertitel (1979 und 1982), den DFB-Pokal (1976) sowie 1977 den Europapokal der Pokalsieger. Der Abwehrspieler, der auch auf dem „Walk of Fame“ neben dem Volksparkstadion verewigt ist, feiert heute seinen 64. Geburtstag. Die MOPO gratuliert herzlich.

Hamburgs Peter Hidien köpft den Ball an Offenbachs Torwart Bernd Helmschrot vorbei ins Netz. (Foto: Imago)