Der frühere Profi Bernd Wehmeyer, Europapokalsieger und dreimal Meister mit dem HSV, hat seinen im Januar 2018 auslaufenden Vertrag als Klub-Manager laut „Bild“ bis zum Ende der Saison 2018/19 verlängert. Der 65-Jährige gilt als enger Vertrauter von Vorstands-Boss Heribert Bruchhagen, der sein Arbeitspapier per einseitiger Klausel ebenfalls bis 2019 verlängern könnte.

Beim Erfolg über Hoffenheim (3:0) zeigte Filip Kostic eine Gala-Vorstellung, erzielte ein Tor selbst und war an den beiden anderen Treffern als Vorbereitet beteiligt. Kein Wunder, dass Trainer Markus Gisdol happy ist mit der Entwicklung des Serben: „Er ist ein treffendes Beispiel dafür, dass man nach einer Verletzung immer ein bisschen braucht“, sagte der Coach und erklärte: „Jetzt ist Filip in guter, vielleicht sogar in sehr guter Verfassung. Wir wären froh, wenn er dieses Niveau zunächst einmal bis zum Ende der Hinrunde halten kann.“

Der SC Freiburg muss seine Startelf im Heimspiel gegen den HSV erneut umbauen. Nach der Verletzung von Marc Oliver Kempf, der einen Muskelfaserriss im Oberschenkel erlitt, wird entweder Caglar Söyüncü oder Philipp Lienhart in der Innenverteidigung spielen. Im defensiven Mittelfeld ist der Einsatz von Amir Abrashi wegen eines Infekts fraglich. Trainer Christian Streich wird eventuell auch in der Offensive eine Veränderung vornehmen, nachdem Bartosz Kapustka zuletzt gegen Mainz (2:1) nicht überzeugen konnte. Für ihn könnte Florian Kath, der gegen den FSV sein erstes Bundesligator erzielte, zum Zug kommen.

Running Gag? In fast jedem Spiel bekommt es der HSV mit zumindest einem Akteur zu tun, der die Hamburger seinen Lieblingsgegner nennt. In Reihen des SC Freiburg ist das Nils Petersen. In neun Duellen war er viermal erfolgreich, drei weitere Tore bereitete der Angreifer vor. Wen wundert’s, dass dies die beste Bilanz für ihn ist gegen alle Bundesligisten. In diesen neun Spielen ging Petersen fünfmal siegreich vom Platz, hinzu gesellen sich zwei Unentschieden und nur zwei Pleiten.