Nach der Nullnummer gegen Wolfsburg treffen sich die Profis des HSV am Sonntag um 10 Uhr zum Auslaufen. Vermutlich wird aber kein Training auf dem Platz, sondern nur eine regenerative Einheit stattfinden. Im Anschluss analysiert Coach Markus Gisdol das Duell mit dem VfL in der Presserunde.

Wie bewertet HSV-Trainer Markus Gisdol den Auftritt seiner Mannschaft gegen den VfL Wolfsburg? Hier seine Einschätzung zur Nullnummer im Volkspark: „Das Spiel war eindeutig auf unserer Seite. Wir haben aufgrund des Wetters sehr schwierige Bedingungen gehabt, dies aber fußballerisch gut gelöst. Wir haben immer wieder Wellen gefahren von fünf bis sechs Minuten, in denen wir richtig Druck aufgebaut haben – das war schon ein richtig gutes Spiel von uns. Deswegen finde ich ist dieses Ergebnis für uns zu wenig. Schön ist aber, dass vieles von dem was wir uns vorgenommen haben, aufgegangen ist.“

Während Mario Gomez und Kyriakos Papadopoulos wohl keine Freunde mehr werden, hatte Wolfsburgs Stürmer für seinen HSV-Kollegen Fiete Arp nur lobenden Worte parat: „Das ist ein Spieler, der allen gefällt. Der Junge ist 17, das ist Wahnsinn, wie gut er schon ist. Wenn ich daran denke, wie ich mit 17 herumgestakst bin. Ich hoffe, er bleibt am Boden, dann wird er dem HSV und später auch Deutschland noch sehr viel Freude bereiten.“

Auf dem Rasen blieb er blass, nach Abpfiff im Sky-Interview gab Mario Gomez aber mächtig Gas. Als er auf den einen oder anderen harten Zweikampf samt Scharmützel mit Kyriakos Papadopoulos angeprochen wurde, sagte Wolfsburgs Stürmer: „Jeder kennt ihn, er gibt gern den sterbenden Schwan. Mit 32 Jahren müsste ich da cooler sein, aber das kann ich nicht, da bin ich zu sehr Sportsmann. Ich setze auf Fairplay, er kennt kein Fairplay. Die Bundesliga hat sich dahin entwickelt, aber kommt damit leider immer noch durch.“