Wird nun doch noch alles gut? Wegen Kokainkonsums wurde Paolo Guerrero von der FIFA für ein Jahr gesperrt – und drohte deshalb die WM mit Peru zu verpassen. Nach einem Bericht von „Globo Esporte“ hat der Weltverband die Sperre für den Ex-HSV-Star nun aber auf sechs Monate reduziert. Das würde bedeuten, dass sich Guerrero doch noch seinen Lebenstraum erfüllen kann. Peru qualifizierte sich erstmals seit 36 Jahren wieder für eine WM-Endrunde.

 

Es ist ein Termin, den viele HSV-Mitglieder mit Spannung erwarten – denn es dürfte zu einer Kampfabstimmung kommen. Aller Voraussicht nach wird Ex-HSV-Boss Bernd Hoffmann bei der Mitgliederversammlung für den Posten des Präsidenten kandidieren und damit gegen Amtsinhaber Jens Meier antreten. Nun steht auch der Ort des Geschehens fest: Am Sonntag, den 18. Februar, bittet der HSV e.V. ab 11 Uhr in die Kuppel (Luruper Chausee 30), direkt neben der Trabrennbahn in Bahrenfeld. Im vergangenen Januar war noch die Volksbank Arena im Volkspark Veranstaltungsort.

Geschwindigkeit ist im Fußball nicht alles – aber auch nicht unwichtig. Der HSV hat jedenfalls einige flinke Profis in seinen Reihen. Den vereinsinternen Topspeed in der Hinrunde haben Dennis Diekmeier und Gideon Jung mit 34,3 km/h erreicht. Auch Filip Kostic und André Hahn waren mit 34,1 km/h schnell unterwegs. Den Spitzenwert der gesamten Bundesliga hat übrigens Hannovers Ihlas Bebou mit 35,3 km/h.

Enthüllungen mit Folgen: Nach der Veröffentlichung interner Dokumente bereitet der HSV eine Strafanzeige gegen Unbekannt bei der Polizei vor. Ein Sprecher des Vereins bestätigte einen entsprechenden Bericht der „Bild“. „Der Spiegel“ hatte in der vergangenen Woche von einem Papier mit dem Titel „Kostensenkungsprogramm 2016“ berichtet, das aus dem Datensatz der Enthüllungsplattform Football Leaks stamme. Unter anderem wurde dargelegt, dass beim HSV Blumengeschenke sowie Klubanzüge für Geschäftsstellenmitarbeiter gestrichen werden sollten. Auch sei überlegt worden, die Rasenheizung nicht unter voller Leistung laufen zu lassen. Zudem habe es intere Mails über den Gesundheitszustand von Bobby Wood gegeben. Vorstandsboss Heribert Bruchhagen kündigte an, hausintern intensiv zu prüfen, wie Interna an die Öffentlichkeit gelangen konnten. „Da liegt eine strafbare Handlung vor“, sagte er der „Bild“.