Aaron Hunt hat in diesem Jahr auf Weihnachten in der Sonne gesetzt. Zusammen mit seiner Frau Semra verbringt er die Feiertage in Dubai. Zumindest bei der Bekleidung heißt es dann aber doch „white Christmas“ – wie man bei den sonnigen Grüßen, die via Instagram in die Heimat geschickt werden, sehen kann.

Erfolg für Pierre-Michel Lasogga und Leeds United in der zweiten englischen Liga. Nach Rückstand drehte das Team von Trainer Thomas Christiansen die Partie bei Burton Albion und gewann mit 2:1 (0:1). Die HSV-Leihgabe wurde an seinem ersten Boxing Day in der 75. Minute eingewechselt und half mit, den Vorsprung zu verteidigen.

In England wird traditionell am zweiten Weihnachtstag um Punkte gespielt, heute feiert Pierre-Michel Lasogga in der Zweiten Liga seine Premiere am Boxing Day. Die HSV-Leihgabe sitzt beim Gastspiel von Leeds United bei Burton Albion zunächst allerdings nur auf der Ersatzbank. Nach 30 Minuten liegt sein Team mit 0:1 in Rückstand.

Lewis Holtby absolvierte 2013 und 2014 für Tottenham Hotspur 25 Spiele (ein Tor) in der Premier League, heute kehrte der HSV-Profi als Fan nach London zurück und schaute sich am „Boxing Day“ von der Pressetribüne des Wembleystadions aus das 5:2 seiner Spurs gegen den FC Southampton an. Top-Angreifer Harry Kane traf zum 1:0, 2:0 und 5:1. Holtby bei Instagram: „Wer sonst!“ Auch dem Ex-Hamburger Heung Min Son gelang beim Kantersieg ein Tor.

Der frühere HSV-Profi Wolfgang Rolff feiert heute seinen 58. Geburtstag. Zwischen 1982 und 1986 absolvierte der Mittelfeld-Abräumer 129 Spiele für den Liga-Dino und erzielte dabei 24 Tore. Mit den Hamburgern feierte er 1983 die größten Erfolge seiner Karriere, wurde Deutscher Meister und gewann den Europapokal der Landesmeister. Von 1996 bis 1999 arbeitete Rolff als Co-Trainer für den HSV. Die MOPO wünscht alles Gute!

Das größte Spiel seines Lebens: Wolfgang Rolff (l., hier gegen Zbigniew Boniek) besiegte Juventus Turin und feierte mit dem HSV den Europapokal-Sieg. (Foto: Imago)

Der HSV steigt ab! Zu dieser Erkenntnis sind zumindest US-Mathematiker gekommen, von denen die bekannte Statistik-Website „FiveThirtyEight“ betrieben wird. Die Zahlen-Experten haben die Spiele der Bundesliga-Rückrunde mehrere tausend Male simuliert und ihre Schlüsse mit Resultaten und Spieldaten vergangener Jahre abgeglichen. Nach den Errechnungen holt der HSV in der zweiten Saisonhälfte zwar vier Zähler mehr als in der Hinserie, landet aber mit 34 Punkten auf Platz 17. In die Relegation müsste demnach der VfB Stuttgart (36), Werder Bremen (36) rettet sich dank der besseren Tordifferenz auf Rang 15. Zur gesamten Abschlusstabelle geht es HIER.