Für Albin Ekdal ist neben dem Klassenerhalt mit dem HSV die WM-Teilnahme im Sommer mit Schweden das große Ziel für 2018. „Die WM ist ein Traum für mich. Es ist das erste Mal seit zwölf Jahren, dass Schweden wieder dabei ist und für mich wäre es die erste Weltmeisterschaft überhaupt“, sagte Mittelfeld-Stratege in einem Interview auf der Vereinshomepage. In der Rückrunde will Ekdal sich in Hamburg als Führungsspieler zeigen: „Ich bin jetzt schon meine dritte Saison hier beim HSV und gehöre zu den dienstälteren Spielern. Wir haben viele junge Spieler mit viel Talent, die wir Führungsspieler anleiten müssen. Mergim, Papa, Bobby, Aaron und ich – wir alle müssen die Verantwortung übernehmen und stets Vorbilder sein.“

Nachdem Christian Mathenia beim 2:1 gegen Malaga 90 Minuten im Tor gestanden hat, soll morgen beim Test gegen Freiburg (17 Uhr) Julian Pollersbeck seine Chance im Keeper-Kampf erhalten. Doch seit dem heutigen Vormittagstraining wackelt der Einsatz des U21-Europameisters wegen Leistenproblemen. Sollte er nicht spielen können, dürfte Mathenia in der Bundesliga die Nummer eins des HSV bleiben.

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Das wars. Nach einer Stunde ist das Nachmittagstraining vorbei. Für die Spieler geht es jetzt zurück ins Teamhotel. Um 19 Uhr gibt es Abendessen.

Trainer Markus Gisdol hat für mehr Realismus beim HSV plädiert. „Wegen der Vergangenheit träumt man in Hamburg immer von anderen Zielen“, sagte er dem „Hamburger Abendblatt“. „Aber die aktuellen Gegebenheiten und Umstände muss man realistisch sehen und akzeptieren, dass man momentan zum unteren Drittel der Liga gehört.“ Diese Situation müsse man annehmen. Wenn man dies nicht tue, „dann steigt man schneller ab, als man denkt“. Eine Nichtabstiegsprämie hat Gisdol übrigens nicht in seinem Vertrag stehen.