Im Mittelpunkt des Interesses steht heute Julian Pollersbeck. Dem Ersatzkeeper bietet sich gegen Freiburg die große Chance, sich auch für die Bundesliga für den Platz zwischen den Pfosten zu empfehlen. Bislang wurde er in den absolvierten 34 Minuten aber noch nicht wirklich geprüft.

Noch keine Tore beim Test zwischen dem HSV und Freiburg in La Linea de la Concepcion. Nichts Neues. Anfang Dezember trennten sich beide Kontrahenten auch in der Bundesliga 0:0. Nach der Nullnummer im Breisgau folgte die Brandrede von Eurosport-Experte Matthias Sammer, der dem HSV einen fürchterlichen Spielstil bescheinigte.

Er kam mit drei Tagen Verspätung ins Trainingslager nach Jerez de la Frontera, musste sich vor versammelter Mannschaft entschuldigen und wird mit einer Geldstrafe belegt. Doch wie erklärte Walace seinen Streik im Gespräch mit den HSV-Verantwortlichen? Im „Doppelpass“ bei Sport1 sagte Heribert Bruchhagen dazu: „Er hat es damit begründet, dass seine Frau schwanger ist. Wir sollten jetzt nicht so tun, dass die Welt in ihren Grundfesten erschüttert wurde, weil ein Brasilianer ein paar Tage zu spät kommt.“

Der SC Freiburg hat sein „Warm-up-Spiel“ vor dem Test gegen den HSV (ab 17 Uhr im HSV24-Ticker der MOPO) mit 2:0 gegen den 1. FC Kaiserslautern gewonnen. In Sotogrande trafen Marco Terrazzino (33.) und Neuzugang Lucas Höler (40.) für die Badener, die sich entschieden hatte, am Sonntag zweimal über 90 Minuten zu spielen. Das Spiel wurde mit 15-minütiger Verspätung angepfiffen, weil das Schiedsrichter-Gespann nicht erschienen war. Kurzfristig sprang der Freiburger Co-Trainer Lars Voßler als Referee ein, an der Linie assistierten ihm der SC-Trainerpraktikant Ersan Parlatan und FCK-Ersatztorwart Lennart Grill.

Sie werden sich zu Hause in Leeds einiges anhören müssen. Mit einem 1:2 beim viertklassigen Newport County flogen HSV-Leihgabe Pierre-Michel Lasogga und Leeds United heute aus dem FA-Cup, ein Treffer kurz vor dem Ende besiegelte das Scheitern in der dritten Runde. Da wird es Lasogga kaum trösten, dass er durchspielen durfte.

Ex-HSV-Star Nigel de Jong soll beim FSV Mainz 05 zum neuen Anführer im Abstiegskampf werden. „Trainer Sandro Schwarz und ich haben uns aus vollster Überzeugung für ihn entschieden. Er passt vom Charakter zu uns, er wird dem Verein viel geben“, sagte Sportvorstand Rouven Schröder am Sonntag bei der Vorstellung des 33 Jahre alten Mittelfeldspielers. „Ich will spielen, stehe voll im Saft und will bis zum Saisonende meine Qualitäten zeigen“, sagte de Jong.