Immer wieder macht Albin Ekdal sein Körper einen Strich durch die Rechnung. Der Schwede fällt nun offenbar mit einer Innenbandverletzung mindestens drei Wochen aus! Das berichtet die „Bild“. Ekdal hatte sich die Verletzung im letzten Testspiel in Spanien gegen Freiburg (1:1) zugezogen. In der Hinrunde hatte der 28-Jährige sechs Spiele verletzt verpasst. Noch im Trainingslager hatte er gesagt: „Ich hoffe, dass ich die nächsten fünf Monate körperlich fit bleibe und viele Spiele machen kann.“ Sein erneuter Ausfall könnte auch Auswirkungen auf einen eventuellen Verkauf von Walace haben. Schließlich spielen beide im defensiven Mittelfeld. Dort ist auch HSV-Kandidat Dominik Kaiser (Leipzig) einsetzbar.

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Mit 15 Punkten aus der Hinrunde steht der HSV am Sonnabend in Augsburg gleich unter Druck. Der dienstälteste Hamburger Profi, Dennis Diekmeier, spricht in der „Sport Bild“ über die angespannte Situation: „Abstiegskampf ist hart, vor allem in Hamburg. Das ist eine so fußballbegeisterte Stadt, dass man überall darauf angesprochen wird. Es ist hier eine Extremsituation.“ Der Rechtsverteidiger bemängelt zudem, dass die Kritik häufig überzogen sei. „Immer nur der HSV, viel wird über uns ins Lächerliche gezogen. Dieses Negative will ich an meine Familie und mich nicht heranlassen.“

Spannende Stunden und Tage liegen vor Sportchef Jens Todt. Noch hat der HSV in diesem Winter keine Veränderungen an seinem Kader vorgenommen, doch ein Verkauf von Walace würde vermutlich eine Kettenreaktion auslösen. Aber: Um den 22-jährigen Brasilianer, der Hamburg gern verlassen würde, entbrennt ein Berater-Zoff. Denn Interessent Atlético Mineiro hat nicht Rogerio Braun, den eigentlichen Agenten und Vertrauten des Mittelfeld-Manns, sondern Giuliano Bertolucci damit beauftragt, dem HSV ein Angebot in Höhe von 8,5 Millionen Euro zu unterbreiten. Er berät unter anderem die Nationalspieler Marquinhos (Paris St. Germain), David Luiz (Chelsea) und Oscar (Shanghai SIPG).