Gregoritsch will sich am HSV rächen

Seine Rückkehr nach Hamburg hatte sich Michael Gregoritsch anders vorgestellt. Bei Augsburgs 0:1-Pleite am ersten Spieltag im Volkspark wurde der Österreicher, der den HSV für 5,5 Millionen Euro Ablöse verlassen hatte, ausgepfiffen – und er sorgte mit einer Schwalbe sowie folgender Gelber Karte selbst für den Tiefpunkt. Nach 67 Minuten wurde „Gregerl“ ausgewechselt. Dementsprechend motiviert ist der 23-Jährige für das morgige Rückspiel: „Sicher ist die Partie für mich etwas Besonderes. Es ist mein Ex-Verein. Wir haben etwas gutzumachen aus dem Hinspiel. Die Niederlage in Hamburg hat mir sehr wehgetan. Wir wollen zu Hause gewinnen, und natürlich wäre es schön zu treffen.“ Aber Gregoritsch warnt auch vor seinen Ex-Kollegen: „Sie werden pressen wie verrückt und schalten sehr gut um. Sie werden alles tun, um den Abstand zu verkürzen. Wir müssen höllisch aufpassen.“ Da Torjäger Alfred Finnbogason ausfällt, wird Augsburgs Top-Scorer (acht Tore, vier Vorlagen) die Hauptlast im Angriff tragen müssen.

Foto: Witters