Antrag auf HSV-Ausschluss: Jetzt reagiert die AfD

Die MOPO berichtete heute bei HSV24 über den Antrag des langjährigen Seniorenrats-Chefs Peter Gottschalk, am 18. Februar bei der Mitgliederversammlung des HSV e.V. darüber abstimmen zu lassen, keine AfD-Mitglieder im Verein und der Fußball-AG zuzulassen. Die Rechtspopulisten haben dazu eine Pressemitteilung verschickt, in der Alexander Wolf, Vorsitzender der AfD-Fraktion in der Hamburgischen Bürgerschaft und „bekennender HSV-Fan“, wie folgt zitiert wird: „Der Vorgang ist skandalös, und zwar aus mehreren Gründen: Erstens sollte Sport nicht mit Politik vermengt werden – wenn man damit anfängt, wo hört man da auf. Zweitens: Während führende Sportfunktionäre, Verbände und Spitzensportler immer wieder zu Toleranz aufrufen, wird hier das genaue Gegenteil gefordert – Intoleranz pur. Es ist ein seltsames Demokratieverständnis, wenn man Mitglieder der drittstärksten Partei im Deutschen Bundestag stigmatisieren und ausgrenzen will. Diese undemokratische Ausgrenzungspolitik erinnert an ganz dunkle Zeiten der deutschen Geschichte.“