Seit fünf Jahren organisiert die DFL die Deutsche Meisterschaft im virtuellen Fußball, mittlerweile ist die „Virtuelle Bundesliga“ (VBL) das wichtigste Turnier für die Fußballsimulation EA SPORTS FIFA in Deutschland. Nun steigt auch der HSV ein, der Liga-Dino erhält zwei Wildcards für die Teilnahme an der VBL 2018 und wird in diesem Jahr jeweils einen Playstation- sowie einen Xbox-Spieler für die Playoffs des Turniers benennen. Diese finden am 10. und 11. März in Düsseldorf mit den besten 128 Teilnehmern statt. Das Finale ist für den 31. März in Dortmund mit den besten 24 FIFA-Spielern der Bundesliga terminiert. „Uns ist bewusst, dass wir neue Formate zur Begeisterung und Bindung der ‚Digital Millennials‘ entwickeln müssen. Wir möchten die Teilnahme an der Virtuellen Bundesliga 2018 dazu nutzen, die Branche besser kennenzulernen und die Wirkung auf bestehende und neue Zielgruppen sowie unsere Partner und Sponsoren zu testen. Das Projekt ist kein HSV-Einstieg in den eSports – es dient lediglich als Testballon“, wird Florian Riepe, Direktor Marketing und Internationale Märkte beim HSV, auf der Internetseite des Vereins zitiert.

Am Sonnabend überzeugte Josha Vagnoman unter den Augen von Bernd Hollerbach bei der U19 des HSV gegen RB Leipzig, seit Montag trainiert der 18-Jährige bei den Profis mit. Heute äußerte sich der Coach, was ihm an dem Linksverteidiger gefällt: „Er bringt viel Tempo ins Spiel und ist für sein Alter schon ein richtiger Brocken. Mir gefällt es gut, wie er sich präsentiert.“ Ob Vagnoman schon in Dortmund zum HSV-Kader zähle? Der Trainer: „Auf seiner Position habe ich nur Douglas Santos. Also ist Josha sicher eine Variante.“

Steht Walace dem HSV am Sonnabend bei Borussia Dortmund zur Verfügung? Offen! Denn löst Freundin Kamila in Brasilien Baby-Alarm aus, macht sich der 22-Jährige auf den Weg in die Heimat. „Wenn es soweit ist, dann fliegt er hin. Das habe ich ihm zugesagt und dazu stehe ich auch. Ich hoffe aber, dass sich Mutter und Baby noch etwas Zeit lassen“, sagte Trainer Bernd Hollerbach. Stichtag ist Freitag.

Für HSV-Coach Bernd Hollerbach hatte Kult-Fan Friedrich „Tiroler-Friedl“ Schuler heute nach dem Training eine zünftige Überraschung parat: Er brachte ihm einen Ring Brühwurst aus der Metzgerei Hollerbach im unterfränkischen Pimpar vorbei. Schuler: „Hat sein Papa selbst gemacht und mir mit der Post geschickt.“ Der Junior schlug direkt auf dem Weg in die Kabine zu.