In Dortmund fehlte Kyriakos Papadopoulos wegen einer Gelb-Rot-Sperre, doch gegen Ex-Klub Leverkusen kehrt der Grieche in den HSV-Kader zurück. Aber spielt er? Trainer Bernd Hollerbach lässt ihn erst mal zappeln: „Es ist schön, dass wir ihn gegen Bayer wieder dabeihaben. Ob er auch wieder in der Startelf steht, weiß ich noch nicht. Wir müssen schauen, wie die Trainingswoche verläuft. In der freien Zeit hat er gut gearbeitet – insbesondere an seiner Fitness.“

Der HSV ist seit neun Partien ohne Sieg, hängt weiter auf Platz 17 fest und hat den Anschluss zwölf Spieltage vor Schluss etwas verloren. Doch Sportchef Jens Todt ist weiter hoffnungsvoll. „Ich habe das Gefühl, dass uns viele schon abgeschrieben haben“, erklärte er nach dem 0:2 in Dortmund. „Aber das ist definitiv zu früh. Unsere Leistung entwickelt sich positiv. Aber wir wollen es nicht schön reden: Die Situation ist für uns total gefährlich.“

Bis zum Sommer 2019 soll Finn Porath bei der SpVgg Unterhaching Spielpraxis sammeln und sich entwickeln. Sieht so aus, als würde er das auch in der kommenden Saison in der dritten Liga tun. 78 Minuten lang wirkte die HSV-Leihgabe heute beim 1:1 der Hachinger gegen Halle mit, erzielte kurz nach dem Wechsel den Ausgleich. In der Tabelle ist die SpVgg stabiler Tabellensiebter.

35 Jahre wird er heute alt, zahlreiche Glückwünsche gingen bei Rafael van der Vaart ein. Nun bedankte sich der Holländer mit einem Familienfoto, präsentierte stolz seine Lebensgefährtin Estavana Polman, Sohn Damian und Töchterchen Jesslynn. „Es ist ein großartiger Tag“, schrieb Rafa bei Twitter. „Ich feiere mit meinen Liebsten und bedanke mich für alle Glückwünsche.“

Der VfB Stuttgart hat einen Befreiungsschlag im Abstiegskampf gefeiert. Beim Heimdebüt von Trainer Tayfun Korkut gewannen die Schwaben gegen Gladbach mit 1:0, das Tor erzielte der frühere St. Pauli-Profi Daniel Ginczek bereits in der fünften Minute. Damit hat der VfB nun bereits sieben Punkte Vorsprung auf den HSV, der weiter Vorletzter ist.

Während Trainer Bernd Hollerbach nach dem 0:2 in Dortmund den starken Auftritt seines Teams in den Vordergrund stellte, haderte Heribert Bruchhagen mit der fehlenden Effektivität: „Die Frage, die uns alle beschäftigt, lautet: Wie schaffen wir es, gute Ansätze zu vollenden“, betonte der Vorstands-Boss. „Wenn man punkten will, muss man treffen. Da fehlt uns die Entschlossenheit.“

Batuhan Altintas, der vom HSV bis zum Sommer in die Türkei verliehen wurde, wartet weiterhin auf seinen ersten Saisontreffer. Im Januar wechselte er von Malatyaspor zum Zweitligisten Giresunspor, heute, bei Eskisehirspor, wurde er nach dem Seitenwechsel eingewechselt. Brachte aber auch nichts, Giresun unterlag 1:3, liegt als Tabellensechster aber noch auf einem Play-off-Platz für Aufstiegsspiele in die Süper Lig.

Vor sechs Monaten hatte sich Nicolai Müller einen Kreuzbandriss zugezogen. Mittlerweile ist er wieder auf dem Platz und macht gute Fortschritte. Trainer Bernd Hollerbach sagt: „Es geht stetig bergauf. Auch das Knie zeigt mittlerweile keine Reaktion mehr. Alles ist in Ordnung. Ich denke, in zwei Wochen kann er wieder an den Ball gehen. Danach kann es bei ihm schnell gehen. Ich hoffe, dass er bald wieder eine Alternative für uns ist.“