Er wurde im September 2017 als bis dahin arbeitsloser Profi verpflichtet, als der HSV akuten Personalmangel hatte. Doch nun hat Sejad Salihovic in Hamburg offenbar eine Zukunft über das Saisonende hinaus. Laut „Bild“ hat der Bosnier einen Vertragsangebot bis 2019 vorliegen. Bislang hat der 33-Jährige in acht Spielen – davon keines über 90 Minuten – ein Tor vorbereitet und eines erzielt.

Bernd Hollerbach lässt Kyriakos Papadopoulos also noch etwas zappeln – wenn man den heutigen Trainingseindrücken Glauben schenken darf. Sollte der Grieche am Sonnabend gegen seinen Ex-Klub Bayer Leverkusen tatsächlich nur auf der Bank sitzen, wäre es eine Premiere für ihn. Denn in all seinen bislang 35 Bundesliga-Einsätzen für den HSV hat „Papa“ immer in der Startelf gestanden. Lediglich wegen Verletzungen (zwei Mal) oder Sperren (drei Mal) hat der Abwehrchef bislang gefehlt.

Diese Serie kann gerne noch erweitert werden: Am 4. April 2014 schoss Julian Brandt bei der 1:2-Niederlage den bislang letzten Leverkusener Treffer in Hamburg. Die Werkself ist damit im Volkspark seit 302 Spielminuten torlos. Aus den letzten vier Gastspielen beim HSV holte Bayer insgesamt nur einen Punkt. Dazu kommt: Nachdem das Team von Trainer Heiko Herrlich in den ersten 20 Saisonspielen immer getroffen hatte, blieb es in den letzten beiden Ligapartien torlos. Zudem feierte Leverkusen in den letzten sechs Runden nur zwei Siege.

Präsidentschaftskandidat Bernd Hoffmann (55) hat sich für eine Neuordnung an der Spitze des HSV ausgesprochen. „Ich würde unglaublich gerne einen Vorstandschef aufbauen, der die AG gemeinsam mit dem Aufsichtsrat bestmöglich führt. Das stelle ich mir in der Tat als eine Art Doppelspitze vor“, sagte Hoffmann der „Sport Bild“: „Das ist ein Modell, das in vielen erfolgreichen Klubs im In- und Ausland funktioniert.“ Hoffmann, von 2003 bis 2011 Vorstandsvorsitzender, tritt bei der HSV-Mitgliederversammlung am Sonntag als Herausforderer gegen Amtsinhaber Jens Meier (51) um den Posten des Klubpräsidenten des Gesamtvereins an.