Boldt? Becker? Wer wird Sport-Vorstand?

Wer wird der neue starke Mann als Sportvorstand des HSV? Nach den Entlassungen von Heribert Bruchhagen und Jens Todt rücken nach MOPO-Informationen zwei Männer ins Hamburger Blickfeld, die zuletzt bei ihren Vereinen Beachtenswertes geleistet haben. Der eine ist Bayer Leverkusens Manager Jonas Boldt, die rechte Hand von Rudi Völler. Der 36-Jährige sorgte für Aufsehen, als er Hakan Calhanoglu 2014 vom HSV zu Bayer lotste. Als Scout entdeckte er einst Spieler wie Arturo Vidal oder Daniel Carvajal. Boldt wollte sich nicht dazu äußern, ob ein Wechsel nach Hamburg für ihn eine Option sei. Sportdirektor Völler aber scheint das Thema nicht recht zu sein. „Völliger Blödsinn“, meinte er. „Jonas wird noch viele Jahre bei Bayer bleiben. Klar, dass immer Namen genant werden und das Jonas dazugehört, hat er sich mit seiner guten Arbeit verdient.“ Neben Boldt soll auch Ralf Becker auf der Liste des neuen Aufsichtsratsvorsitzenden Bernd Hoffmann stehen. Der Ex-St. Pauli-Spieler ist seit dem 5. Juni 2016 Geschäftsführer Sport bei Holstein Kiel, hatte als solcher gehörigen Anteil am Aufstieg in die 2. Bundesliga, in der Holstein sensationell auf Platz drei steht. Die „Sport Bild“ bringt zudem einen weiteren Namen ins Spiel, den von Nürnbergs Finanzvorstand Michael Meeske. Der Ex-St. Pauli-Geschäftsführer wäre ein Kandidat für den Vorstandsvorsitz, heißt es.

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