Hollerbach hat keine Erklärung und will ein Gespräch

Kampflos ging der HSV in München unter und holte sich ohne große Gegenwehr eine 0:6-Packung ab.  „Man hat gesehen, was passiert, wenn man Bayern München Räume gibt. Nach dem 0:3 war das Spiel erledigt“, erklärte Trainer Bernd Hollerbach, der vom Auftritt seiner Mannschaft extrem enttäuscht war. „Man muss vom Zweikampfverhalten anders auftreten, wenn man bei so einer Top-Mannschaft etwas holen will. Man kann hier verlieren, aber die Art und Weise hat mir nicht gepasst. In den Spielen zuvor waren wir immer unangenehm, immer griffig. Davon habe ich diesmal nichts gesehen. Eine Erklärung habe ich nicht.“

Fest steht: An den Klassenerhalt glaubt Hollerbach trotzdem weiterhin. „Ich gebe nicht auf. Wir haben nach wie vor sieben Punkte Rückstand. Und jetzt kommen wieder Spiele, bei denen wir auf Augenhöhe sind“, sagt der 48-Jährige, der sich nun zügig allerdings auch ein Gespräch mit den HSV-Bossen über die Planung für die Zukunft wünscht. „Das wäre sinnvoll.“