Er wurde 2015 zum HSV-Retter, jetzt soll Bruno Labbadia den VfL Wolfsburg in der Bundesliga halten. Doch nach dem 0:3 in Gladbach zeigte sich der Trainer entsetzt und enttäuscht: „Wir sind überhaupt nicht in die Zweikämpfe gekommen, hatten sehr einfache Ballverluste und haben Gladbach in die Karten gespielt. Da läufst du dann nur hinterher. Wir haben als Mannschaft nicht funktioniert, das müssen wir schnell wieder ändern.“

Wolfsburgs Maximilian Arnold ärgerte sich nicht nur fürchterlich über die Leistung seiner Mannschaft in Gladbach, wenige Minute nach dem 0:3 richtete er auch den Blick auf das nächste Duell – und schickte direkt eine Kampfansage an den HSV: „Das war ein bodenloser Auftritt. Zum Glück haben wir ein langes Wochenende vor uns, da kann sich jeder darüber Gedanken machen, was wir abgeliefert haben. Und dann gehen wir mit Vollgas Richtung Hamburg, da werden wir ein ganz anderes Gesicht zeigen, da bin ich sicher“, sagte Arnold bei Eurosport.

Der 31. Spieltag beginnt für den HSV wie gemalt! Gladbach leistete Schützenhilfe und besiegte den VfL Wolfsburg mit Trainer Bruno Labbadia durch Tore von Lars Stindl, Raffael sowie Christoph Kramer mit 3:0 (3:0). Damit könnte der HSV im Abstiegskampf durch einen Sieg morgen seinen Rückstand sowohl auf Freiburg als auch auf die „Wölfe“ auf fünf Punkte reduzieren. Und nächste Woche geht’s für das Team von Christian Titz zum VfL.

Im Kampf gegen den Abstieg hätte die „Dritte“ des HSV einen Sieg gebraucht, doch gegen Barmbek-Uhlenhorst reichte es für die Mannschaft von Marcus Rabenhorst und Christian Rahn in der Oberliga Hamburg nur zu einem 3:3. Immerhin zeigte das Team große Moral, kam trotz Unterzahl in letzter Minute noch zum Ausgleich.

Schwerer Abend für Bruno Labbadia und den VfL Wolfsburg! Zur Halbzeit liegt sein Team im Borussia-Park mit 0:3 zurück. Kurz vor der Pause übertölpelte Christoph Kramer die gesamte VfL-Defensive, die sich bei einem Freistoß noch in der Mauer formieren wollte. Da Schiedsrichter Tobias Stieler, übrigens aus Hamburg, den Ball freigegeben hatte, schob Kramer die Kugel mehr oder weniger ins leere Tor. Gut für den HSV, leisten die „Fohlen“ doch Schützenhilfe im Abstiegskampf!

Geht gut los für Gladbach. Und damit auch für den HSV! Die „Fohlen“ sind gegen den VfL Wolfsburg in Führung gegangen, in der achten Minute traf Nationalspieler Lars Stindl. Verlieren die „Wölfe“, könnten die Hamburger morgen mit einem Sieg nicht nur auf Freiburg, sondern auch auf das Team von Bruno Labbadia bis auf fünf Punkte herankommen.