Fährmann: Nicht von der Tabelle blenden lassen

Pflicht in Hamburg, Kür gegen Dortmund? Mit aller Macht kämpft Schalkes Torwart Ralf Fährmann dagegen an, den HSV zu unterschätzen und schon das Ruhrpott-Duell mit dem BVB in den Fokus zu rücken. „Für uns ist das Derby momentan noch weit weg. Wir müssen erst einmal in Hamburg bestehen. Dieser Aufgabe gehört unsere vollste Konzentration, denn wir wissen alle, dass es trotz des aktuellen Tabellenstandes sehr, sehr schwer wird. Daher wäre es für uns als Mannschaft fahrlässig, jetzt bereits an das Derby zu denken“, sagte Fährmann und erklärte: „Gerade unter dem neuen Trainer kann ich unseren Gegner noch nicht so richtig einschätzen. Christian Titz hat einige personelle Veränderungen vorgenommen, neue Impulse gesetzt. Wir lassen uns auf jeden Fall nicht von der Tabelle blenden und gehen die Partie genau wie die Spiele in den Wochen zuvor mit höchster Konzentration an.“ Er selbst kenne das Gefühl aus Frankfurter Zeiten, gegen den Abstieg zu spielen. „Wenn du unten drinstehst, lähmt dich das ein Stück weit. Andersherum ist es aber auch so, dass du über dich hinauswachsen kannst, wenn du mit dem Rücken zur Wand stehst. Die Hamburger werden gegen uns alles versuchen, um das Ruder rumzureißen. Darauf sind wir aber eingestellt“, so Fährmann.