Im Sommer 2015 kündigte der HSV die Zusammenarbeit mit Holsten auf, 75 Jahre hatte sich die Hamburger Brauerei zuvor als Sponsor für den Klub engagiert. Seither wird König Pilsener im Volkspark ausgeschenkt, die Bitburger Brauerei unterschrieb einen mit 15 Millionen Euro dotierten Vertrag bis 2023. Doch obwohl Holsten nicht mehr zu den offiziellen HSV-Partnern gehört, setzt das Unternehmen in der schwierigen Lage des Vereins im Abstiegskampf ein bemerkenswertes Zeichen. An der Schnackenburgallee in der Nähe der Arena hängt ein großes Plakat mit der Aufschrift: „Liebe kennt keine Liga. Für Holsten gibt es nur einen Verein.“ Eine Aktion, die bei den HSV-Fans natürlich gut ankommt. Fotos des Werbebanners wurden in den Sozialen Netzwerken häufig geteilt.

Kölns Trainer Stefan Ruthenbeck erwartet für das Keller-Duell mit dem FSV Mainz 05 am Sonnabend einen anderen Auftritt seines Teams als beim 0:6 bei 1899 Hoffenheim. „Ich habe das Gefühl, dass es nach der Klatsche eine Reaktion der Mannschaft geben wird. Die hat es immer gegeben, darauf verlasse ich mich“, sagte er. Durch einen Sieg gegen Mainz könnte der FC trotz des katastrophalen Saisonstarts den Rückstand auf den Relegationsrang auf drei Punkte verkürzen. „Dass wir noch dabei sind, ist ja schon fast eine Sensation“, meinte Ruthenbeck.

Die deutschen Nationalspielerinnen sind von ihrem Zwei-Spiele-Bundestrainer Horst Hrubesch äußerst angetan. „Er kann uns mit seiner Erfahrung und seinem Trainerstab sehr viel mitgeben und uns auf jeden Fall noch mal weiterentwickeln“, sagte Sara Däbritz vom FC Bayern nach den ersten „knackigen und intensiven“ Einheiten unter der Leitung des 66-jährigen HSV-Idols in Leipzig. Dort bereitet sich die DFB-Auswahl drei Wochen nach der Entlassung von Steffi Jones auf die WM-Qualifikationsspiele gegen Tschechien am Sonnabend(16.15 Uhr, ARD live) in Halle/Saale und am Dienstag in Slowenien vor.

Liverpools Superstar Mohamed Salah schießt derzeit alles in Grund und Boden. In 43 Pflichtspielen gelangen dem Ägypter in der laufenden Saison bereits 38 Treffer, weitere 13 Tore bereitete er vor. Beinahe hätte der 25-Jährige für den HSV gestürmt, gleich dreimal boten die Hamburger ihm einen Vertrag an: Im Januar 2014 wollte der damalige Sportchef Oliver Kreuzer ihn vom FC Basel holen, Salah entschied sich für den FC Chelsea. Im Januar 2015 verhandelte Peter Knäbel über ein Leihgeschäft, doch der Angreifer wechselte zum AC Florenz. Im Sommer 2015 wagte Knäbel einen erneuten Versucht, aber Salah schloss sich dem AS Rom an. Dort erzielte er 29 Tore in 65 Spielen – und zog schließlich für 42 Millionen Euro nach Liverpool zu Teammanager Jürgen Klopp weiter.

Kann Nicolai Müller dem HSV im Saison-Endspurt noch mal helfen? In der kommenden Woche soll der Offensivmann nach seinem überstandenen Kreuzbandriss einige taktische Übungen im Teamtraining mitmachen. „Dann werden wir sehen, wie sein Knie reagiert“, erklärte Trainer Christian Titz, der Müller gern einsetzen würde, sich aber zur Vorsicht zwingt.

Diesmal scheint sich Christian Titz sehr früh für seine Startelf entschieden zu haben. Nimmt man das Trainingsspiel als Maßstab, könnten folgende elf Profis am Sonnabend gegen Schalke beginnen: Pollersbeck – Sakai, Papadopoulos, Ambrosius, Douglas Santos – Steinmann – Kostic, Holtby, Waldschmidt, Ito – Hunt. Ab und an rotieren van Drongelen, Ekdal und Arp ins Team.