Hoffmann: „Wir müssen Kühne aus dem Kopf bekommen“

In den vergangenen Jahren nahm der HSV immer wieder die finanzielle Hilfe von Klaus-Michael Kühne in Anspruch, um sich aus der finanziellen Klemme zu befreien oder Transfers zu tätigen. Das soll sich laut Präsident und Aufsichtsrats-Boss Bernd Hoffmann künftig ändern. „Herr Kühne ist unser wichtigster wirtschaftlicher Partner, aber wir müssen ihn ein Stück weit aus dem Kopf bekommen, wenn es darum geht, ein Fangnetz zu haben“, sagte Hoffmann im NDR-Interview und stellte klar: „Der HSV ist groß genug, stark genug, hat die wirtschaftlichen Möglichkeiten und wird sie sich in den nächsten Jahren auch wieder erarbeiten, dass wir unabhängig von externen Dritten eine schlagkräftige Mannschaft auf die Beine stellen können. Dazu brauchen wir Herrn Kühne nicht.“ Eine Trennung von seinem Investor strebt der Chef-Kontrolleur jedoch nicht an: „Wenn wir eine wirtschaftliche Partnerschaft mit Herrn Kühne auf Augenhöhe zustande bringen, dann gibt es keinen ideologischen Grund zu sagen, das machen wir nicht.“