Magaths Abrechnung mit Bossen und Spielern des HSV

In den Herzen der Fans wird Felix Magath immer seinen Platz haben, schließlich schoss er den HSV im Finale gegen Juventus Turin 1983 zum Europoapokalsieg. Doch was in der vergangenen Jahren bei seinem Klub passierte, macht den 64-Jährigen wütend. Im NDR-Interview rechnete Magath mit Bossen und Profis ab. „Was mittlerweile unter der Bezeichnung ‚HSVer‘ für den Verein tätig ist, da würde ich diese Bezeichnung nicht verwenden“, sagte er. Die Bosse würden sich nur schmücken wollen statt etwas zu bewegen: „Der HSV ist ein großer Traditionsverein, der früher große Erfolge gefeiert hat. Jeder, der sich hier zur Verfügung gestellt hat, wollte damit glänzen. Der HSV hat immer auf die Personen abgestrahlt, die ihn vertreten haben. Aber ich habe lange keinen mehr gesehen, der etwas für den HSV gemacht hat.“ Auch das Auftreten von Trainer Christian Titz bewertet Magath kritisch: „Ich kann die Qualität seiner Arbeit nicht wirklich beurteilen. Aber was ich bisher gehört habe, ist es auch wieder so, dass Herr Titz vom HSV lebt und nicht der HSV vom Herrn Titz.“