Das Halbfinal-Rückspiel der beiden Istanbuler Erzrivalen Fenerbahce und Besiktas im türkischen Pokal musste nach etwa einer Stunde abgebrochen werden. Besiktas-Trainer Senol Günes wurde aus dem Fenerbahce-Fanblock mit einer Sitzschale beworfen und am Kopf getroffen. Daraufhin zogen sich die Gäste, bei denen Ex-HSV-Profi Tolgay Arslan auf der Bank saß, in die Kabine zurück und wurden von Einsatzkräften der Polizei abgeschirmt. Günes musste zu einer weiteren Behandlung ins Krankenhaus gebracht werden, die Partie beim Stand von 0:0 (Hinspiel: 2:2) von Schiedsrichter Mete Kalkavan vorzeitig beendet.

In seiner Sendung „NEO Magazin Royale“ philosophierte Satiriker Jan Böhmermann heute über das frühlingshafte Wetter sowie die sportliche Situation des HSV und des FC St. Pauli. „Birkenpollen fliegen durch die Gegend. Birkenpollen, die vierte Macht im Staate, sind schuld daran, wenn Sie niesen und sich schlecht fühlen“, sagte der Moderator und stellte fest: „Die Birkenpollen-Saison hat begonnen, in Hamburg aber sind die Menschen entspannt: Endlich mal eine Saison ohne Abstiegsangst.“

Vorstands-Boss Frank Wettstein lässt derzeit keine Gelegenheit aus, um sich für den Trainer stark zu machen. „Christian Titz ist in der Pole Position“, sagte er bei Sky Sport News HD über die Besetzung des Postens in der kommenden Saison. Offen ist allerdings, ob er auch Aufsichtsratschef Bernd Hoffmann letztlich für diese Idee begeistern kann.

Die U19 des HSV hat sich für das Viertelfinale des Hamburger Oddset-Pokals qualifiziert. Das Team von Trainer Daniel Petrowsky setzte sich beim TSV Sasel mit 7:0 (4:0) durch. Die Tore erzielten Erolind Krasniqi (2), Dominic Cyriacks (2), Ole Wohlers, Julian Ulbricht und Tobias Knost.

Wechselt Salim Khelifi im Sommer zum HSV? Beide Seiten wollten das heute noch nicht bekanntgeben, doch Marc Arnold bestätigte offiziell den Abgang des 24-jährigen Schweizers, der auf beiden Flügeln eingesetzt werden kann. „Wie üblich äußern wir uns grundsätzlich nicht zu Gerüchten. Aber Salim hat uns mitgeteilt, dass er seinen zum Saisonende auslaufenden Vertrag nicht verlängert und die Eintracht verlässt“, sagte Braunschweigs Sportdirektor.

Der HSV wollte Raphael Wolf nach Hamburg holen, doch nun hat der Torwart die Entscheidung getroffen, seinen Vertrag bei Fortuna Düsseldorf bis 2021 zu verlängern und seinem Ex-Klub eine Absage zu erteilen. Warum? Wolf: „Die Bindung zwischen der Fortuna und mir hat sich im Laufe der Saison zu einem Glücksfall für beide Seiten entwickelt. Ich fühle mich in Düsseldorf sehr wohl, vor allem auch sportlich. Außerdem habe ich in den Gesprächen mit den Vereinsverantwortlichen jederzeit gespürt, dass sie die Zusammenarbeit mit mir unbedingt fortsetzen möchten.“ Auch privat sei er von diesem Entschluss überzeugt: „Natürlich spielt bei meinen Zukunftsplanungen auch meine Familie eine wichtige Rolle. Nachdem ich von meiner Frau und meinem Sohn ebenfalls positive Signale erhalten habe, ist für mich nun der perfekte Zeitpunkt gekommen, mich zur Fortuna zu bekennen.“ Bisher lebte die Familie in Hamburg.