Kühne: „Der HSV hat das Tafelsilber verkauft“

Er legt schon wieder nach – und das zur Unzeit! Investor Klaus-Michael Kühne hat den HSV-Vereinspräsidenten und Aufsichtsratschef Bernd Hoffmann kritisiert. Der gelte zwar als Macher, „aber auch als Alleinunterhalter“, sagte der 80-Jährige der „Wirtschaftswoche“. „Wie überall im Leben muss man teamfähig sein und nicht nur auf seine eigene Kraft vertrauen – da bin ich ein bisschen skeptisch, ob das gelingt.“ In dem Interview sprach Kühne zudem davon, dass der Noch-Bundesligist die Lizenz für die erste und zweite Liga nur erhalten habe, weil der Verein seine Vermarktungsrechte über viele Jahre veräußert habe. „Damit haben sie das Tafelsilber verkauft. Ich hätte das nicht so gemacht“, sagte Kühne.