Alex Meier: Abschiedsspiel gegen „seinen“ HSV

Frankfurt verabschiedet sich morgen von seinem „Fußball-Gott“. Eintracht-Legende Alex Meier (kam 2005 vom HSV) bekommt keinen neuen Vertrag. In dieser Saison hat der Buchholzer noch kein Spiel gemacht – doch das könnte sich am vorletzten Spieltag ändern. Der 35-Jährige erhält gegen seinen früheren Klub wohl sein Abschiedsspiel. Trainer Niko Kovac: „Alex Meier wird morgen im Kader stehen und könnte möglicherweise zum Einsatz kommen. Ich möchte ihm die Chance geben, sich vor den eigenen Fans noch einmal in dieser Saison zu zeigen.“ Der Bundesliga-Torschützenkönig von 2015 möchte seine Karriere noch nicht beenden, sucht nach einem neuen Klub.

Foto: Witters

Titz teilt den Kader auf

Teile der Offensivabteilung sind nun im Stadion verschwunden, auch die Verteidiger Santos, Papadopoulos und Jung werden beim Geheimtraining benötigt. Der Rest des Kaders trainiert auf dem Trainingsgelände weiter.

Das Abschlusstraining läuft

Traumhaftes Wetter in Hamburg – und damit beste Trainingsbedingungen im Volkspark. Christian Titz bittet zum Abschlusstraining. Ob er einen Blick auf seine Startelf gewähren wird?

Die bittere Transfer-Bilanz aus dem Volkspark

Kurz vor dem überlebenswichtigen Auswärtsspiel in Frankfurt hat Investor Klaus-Michael Kühne zum erneuten Rundumschlag ausgeholt.  „Rein wirtschaftlich betrachtet, ist der HSV die schlechteste Investitionsentscheidung meines Lebens“, sagte der Milliardär der „Süddeutschen Zeitung“. Dass er mit seiner Behauptung nicht falsch liegt, zeigt die erschreckende Transfer-Bilanz des HSV. Seit Kühne Geld in den Klub gepumpt hat, investierte der HSV 177 Mio. Euro in 68 Neuzugänge. Mit dem Verkauf von Spielern nahmen die Rothosen allerdings nur 98 Mio. Euro ein. Macht ein Defizit von 79 Millionen Euro.  Seit 2010 erzielten nur die Bayern  (-312 Mio. Euro) und Leipzig (-157 Mio. €) ein größeres Minus auf dem Transfermarkt. Alle Zahlen gibt es auf transfermarkt.de unter folgendem Link nachzulesen.

Trainer Titz setzt auf Funkenflug

Die HSV-Fans sind das Faustpfand im Abstiegskampf. Das weiß auch Coach Christian Titz. Auch in Frankfurt wird der Gästeblock bis auf den letzten Platz gefüllt sein.  „Man hat auch gesehen, dass die Mannschaft diesen Funken von den Zuschauern benötigt“, sagt der Übungsleiter: „Die Stimmung beflügelt die Jungs auf dem Rasen und wir sind froh, dass uns so viele Zuschauer nach Frankfurt begleiten und uns unterstützen. Da auch die Frankfurter eine riesige Fan-Base haben, ist am Sonnabend eine gewaltige Atmosphäre in der Arena zu erwarten. Darauf freue ich mich.“

Zahlen, die HSV-Fans Hoffnung machen

Am Sonnabend (15.30 Uhr) geht es für den HSV mal wieder um alles. Dabei lohnt sich ein Blick auf die Statistik. In der Bundesliga konnte der HSV bereits 41 Mal gegen Frankfurt gewinnen, nur gegen Stuttgart (44) wurde häufiger gesiegt. Mit 161-Liga-Treffern stellen die Hessen zudem einen Lieblingsgegner der Rothosen dar. Nur gegen Dortmund konnte der HSV  häufiger (179 Tore) treffen.  Am Sonnabend soll diese Bilanz mit positiven Ergebnissen weiter ausgebaut werden.

 

 

Kühne: So viel Geld habe ich in den HSV investiert

HSV-Investor Klaus-Michael Kühne wurde im Interview mit der „Süddeutschen Zeitung“ gefragt, wie viel Geld er bislang in den Verein seines Herzens investiert habe. Seine Antwort: „Das meiste ging ja in die Beteiligung, mir gehören 20 Prozent. Der Verein ist in schlechter Verfassung etwa 250 Millionen wert. Sie können es also selbst ausrechnen. Ich wollte helfen, die Mannschaftsqualität zu verbessern und den Klub an die Spitze heranzuführen. Hat nicht funktioniert.“

Bruchhagen am Sonntag im „Doppelpass“

Nach seiner Entlassung in Hamburg im März hat sich Heribert Bruchhagen zurückgezogen, rund um das Duell seiner Ex-Klubs tritt der frühere Vorstands-Boss von Eintracht Frankfurt und des HSV aber wieder in Erscheinung. Morgen feiert er sein Stadion-Comeback, am Sonntag ist Bruchhagen dann bei Sport1 im Fußball-Talk „Doppelpass“ zu Gast.