Trotz Pyro-Schande: Warum dem HSV kein Geisterspiel droht

Der HSV hatte auf ein Wunder gehofft, wollte sich aber zumindest erhobenen Hauptes aus der Bundesliga verabschieden. Die Rettung blieb aus, und leider verhielten sich auch einige Ultras unwürdig, sorgten mit einer Pyro-Aktion für eine 15-minütige Spielunterbrechung gegen Gladbach (2:1). Trotz der gefährlichen Aktion wird es vom DFB-Sportgericht für den HSV „nur“ eine Geldstrafe geben, weder ein Geisterspiel noch eine Blocksperre muss der künftige Zweitligist befürchten. Warum? Im vergangenen Sommer hatte DFB-Präsident Reinhard Grindel im Zuge des Dialogs mit Ultra-Gruppierungen dem Kontrollausschuss empfohlen, auf derartige Kollektivstrafen zu verzichten, da davon auch unschuldige Fans betroffen sind.