Vier Nachwuchsteams wollen heute ins Pokalfinale einziehen

Die Profis haben sich in den Urlaub verabschiedet, der Nachwuchs des HSV hat aber noch große Ziele vor sich: Gleich vier Teams kämpfen heute um den Einzug ins Hamburger Pokalfinale: Die U17 tritt beim SC Concordia (19 Uhr, Osterkamp) an, die U15 ist bei HEBC (18.30 Uhr, Tornquiststraße) zu Gast, die U13 spielt beim SC Vorwärts-Wacker (18.30 Uhr, Öjendorfer Weg) und die U12 empfängt den Rahlstedter SC (18.30 Uhr, Volkspark).

Bundesliga-Dino: Hoffenheim will wie der HSV werden

Seit zehn Jahren spielt 1899 Hoffenheim nun schon in der Bundesliga, in der kommenden Saison ist der Klub von Mäzen Dietmar Hopp erstmals sogar in der Champions League dabei. Auf die Frage im „Kicker“, wo er in zehn Jahren mit seinem Klub stehen wolle, antwortete der miliardenschwere Unternehmer: „Ich wünsche mir, dass wir ein Dino werden wie der HSV!“

Die neue Hierarchie im HSV-Tor

Im Hinblick auf die Torwart-Position haben die Verantwortlichen des HSV um Trainer Christian Titz bereits Fakten geschaffen. Die Planung sieht vor, dass Stammkeeper Julian Pollersbeck bleibt, sein bisheriger Ersatzmann Christian Mathenia den Verein verlässt und Tom Mickel die Nummer zwei wird. Als dritter Torwart wir Morten Behrens in den Profikader aufrücken. Der gebürtige Bad Segeberger ist 21 Jahre alt, 1,93 Meter groß, kam 2013 vom VfB Lübeck und absolvierte in der zurückliegenden Regionalliga-Saison 27 Einsätze. Dabei blieb Behrens neunmal ohne Gegentor. Sein Vertrag läuft aus, soll demnächst aber verlängert werden.

Regionalliga: Wird die U21 heute Meister?

Die U21 des HSV hat die Saison in der Regionalliga Nord mit dem 4:2 am Sonntag gegen den Nachwuchs von Eintracht Braunschweig bereits beendet. Doch erst heute erhält das Team von Trainer Steffen Weiß Gewissheit, auf welchem Tabellenplatz man landet: Zwei oder eins! Verliert Weiche Flensburg beim TSV Havelse (19 Uhr), ziehen die „Rothöschen“ als Meister in die Playoffs zur Dritten Liga gegen Energie Cottbus ein.

Wahre Tabelle: HSV gehört in die Relegation

Am Ende gleicht sich immer alles aus. Sagt man über Fehlentscheidungen der Schiedsrichter. Für den HSV gilt das im Rückblick auf die abgelaufene Saison leider nicht. Wie „wahretabelle.de“ belegt, hätten die Hamburger Platz 16 erreichen müssen und damit die Relegation gegen Holstein Kiel gespielt. Der VfL Wolfsburg wäre auf Rang 15 eingelaufen, der SC Freiburg als Vorletzter abgestiegen. Am 21. Spieltag hätte der HSV gegen Hannover (1:1) ohne Fehlentscheidungen des Referees mit 2:1 gewonnen, am 27. Spieltag gegen Hertha BSC (1:2) zumindest ein 2:2 geholt. Macht drei Punkte mehr. Freiburg wurde am dritten Spieltag gegen Dortmund (0:1 statt 0:0) und am 32. Spieltag gegen Köln (3:3 statt 3:2) begünstigt und hätte drei Zähler weniger auf dem Konto.

Itos Botschaft an die HSV-Fans

Arbeit statt Urlaub: Müller setzt Training beim HSV fort

Im August vergangenen Jahres zog sich Nicolai Müller im ersten Saisonspiel gegen Augsburg (1:0) beim Torjubel einen Kreuzbandriss zu, kehrte erst für die vorletzte Partie in Frankfurt (0:3) in den Kader zurück. Offen ist, ob der 30-Jährige beim HSV bleibt, sein Vertrag läuft aus. Statt wie seine Kollegen in den Urlaub abzudüsen, hängt Müller noch zwei Wochen Training im Volkspark dran, er wird auf eigenen Wunsch mit Reha-Coach Sebastian Capel an seiner Fitness arbeiten, um gestärkt im die Vorbereitung auf die kommende Saison gehen zu können.