Rache-Akt: Darum griffen HSV-Chaoten die Kieler an

Am Mittwoch hatten mehrere Dutzend dem HSV zugetane Hooligans an der Kreuzkirche für Angst und Schrecken gesorgt. Kurz vorm Ende des Aufstiegsspiels zur Regionalliga zwischen Teutonia 05 und der zweiten Mannschaft von Holstein Kiel (2:4) stürmten sie quer über den Platz und wollten auf die wenigen mitgereisten Kieler Fans losgehen. Einige Gästespieler versteckten sich panisch in den Eingängen benachbarter Mietshäuser. Die Polizei, die nach ihrem Erscheinen schnell Herr der Lage wurde, spricht von 60 bis 100 Krawallmachern. Was aber steckt hinter der Attacke? Die MOPO weiß: Die HSV-Prügler hatten noch zwei Rechnungen mit den Kielern offen. Zum Einen gab es vor Jahren einen Überfall von Holstein- auf HSV-Fans am Kieler Bahnhof, zudem sahen sich die Hamburger im Rahmen des DFB-Pokalspiels bei Holstein Kiel im Sommer 2007 Attacken ausgesetzt.