Jetzt spricht Titz über seinen Plan für Sandhausen

Nach der Auftakt-Klatsche gegen Holstein Kiel (0:3) steht für den HSV das erste Auswärtsspiel seiner Zweitliga-Geschichte auf dem Programm. Am Sonntag treten die Hamburger beim SV Sandhausen an. Bei der Pressekonferenz im Volkspark spricht Trainer Christian Titz über …

… Zugang Léo Lacroix: „Wir haben ihn geholt, weil es bei einer weiteren Verletzung eng geworden wäre in der Innenverteidigung. Er hat eine gute Qualität bei hohen Bällen, kann das Spiel auch mit dem Ball gestalten. Jetzt hat er seine erste Trainingseinheit hinter sich, nun warten wir das Abschlusstraining morgen ab und treffen dann eine Entscheidung für Sandhausen.“

… die neuen Spieler: „Ich war vorher schon zufrieden mit dem Kader, freue mich aber sehr, dass mir mit Orel Mangala und Lacroix zwei Spiele dazu bekommen haben, die uns verstärken werden.“

… Filip Kostic: „Er hat vernünftig trainiert, er steht beim HSV unter Vertrag und so lange das so ist, werde ich ihn auch berücksichtigen und behandeln wie jeden anderen Spieler im Kader.“

… den SV Sandhausen: „Es ist unangebracht, von einer grauen Maus der Liga zu sprechen. Ich schätze meinen Kollegen Kenan Kocak sehr und habe großen Respekt vor der Arbeit, die dort geleistet wird. Wir werden auf eine Mannschaft treffen, die sich seit vielen Jahren etabliert hat.“

… seine Zeit beim SVS: „Das lässt sich mit heute überhaupt nicht mehr vergleichen. Sie wurden aber auch damals immer als der FC Bayern der Oberliga bezeichnet, der nun fest zum Profifußball gehört. Für mich ist es eine Rückkehr in die alte Heimat.“

… die Vorbereitung auf das Spiel: „Der Gegner kommt aus einer gut gestaffelten Defensive, wird diszipliniert verteidigen und uns jagen. Wir werden darauf vorbereitet sein, auch auf die Körperlichkeit, mit der Sandhausen auftritt.“

… seine Strategie: „Wir müssen geduldig sein und wenn sich Räume öffnen, dann müssen wir unsere individuelle Klasse ausspielen. Und wir müssen bei Ballverlusten energisch nachgehen und in jedem Zweikampf präsent sein.“

… die Rolle von Pierre-Michel Lasogga: „Er bringt sich voll ein, ist von seinem Charakter ein sehr unterstützender Spieler für die anderen. Für seinen Einsatz spricht seine Körperlichkeit, weil er über Wucht und Durchsetzungsfähigkeit in der Box kommt.“