Bruchhagen teilt aus und schießt gegen Hoffmann

Der ehemalige Vorstandschef Heribert Bruchhagen hat seinen Nachfolger beim HSV für die Art und Weise von dessen Amtsübernahme kritisiert. „Bernd Hoffmann hatte einen Masterplan. Er wollte unbedingt zurückkehren und hat das dann sehr geschickt gemacht“, sagte Bruchhagen der DPA. „Er hat sich zum Präsidenten des eingetragenen Vereins wählen lassen und dann den neuen Aufsichtsrat der HSV Fußball AG zusammengestellt. Der hat ihn dann wiederum zum Vorstandsvorsitzenden bestimmt. Das war alles vorhersehbar, und es war auch immer klar: Wenn Bernd Hoffmann diesen Job haben will, dann kriegt er ihn auch.“
Doch damit nicht genug. Auch gegen die HSV-Profis schießt der Ex-Boss, der von Dezember 2016 bis März 2018 den HJob als Vorstandsvorsitzender in Hamburger hatte. Bruchhagen: „Wenn Spieler wie Lewis Holtby sagen, ‚Jetzt macht mir Fußball wieder Spaß‘, dann fällt einem dazu nichts mehr ein. Solche Spieler haben beim HSV drei bis vier Millionen Euro verdient, aber sie haben dem Beiersdorfer den Job gekostet, dem Gisdol den Job gekostet, dem Todt, dem Hollerbach und am Ende auch noch mir.“