Heidenheim-Trainer fragt: „Wer hat einen Streifen in der Hose?“

Trainer Frank Schmidt hat die Spieler des 1. FC Heidenheim aufgefordert, dem HSV „mit Mut und Unbekümmertheit“ zu begegnen. Seine Mannschaft werde am Sonnabend keinen Angsthasenfußball spielen. Daher will Schmidt im Vorfeld genau darauf achten, wer mental für den Auftritt im Volksparkstadion gerüstet ist. „Es geht vor dem Spiel auch darum: Wer hat einen Streifen in der Hose und wer nicht?“ Wie man einen großen Traditionsverein in dessen Stadion bezwingt, zeigte der FCH vor gut zwei Jahren. Damals gewann das Team vor 52.200 Zuschauern mit 2:1 beim VfB Stuttgart. Bei Heidenheim fällt Außenverteidiger Arne Feick wegen eines doppelten Bänderrisses im Sprunggelenk aus. Dafür steht eventuell Innenverteidiger Timo Beermann nach monatelangen Adduktoren-Beschwerden erstmals in der Startelf. „Wir brauchen ein taktisch gutes Defensivverhalten“, erklärte Schmidt. Der HSV habe einen „brutal guten Kader. Wir müssen sehr viele Dinge gut machen, wenn wir etwas holen wollen“.