Unter unschönen Begleitumständen hatte Hakan Calahanoglu den HSV 2014 für eine Ablöse in Höhe von 14,5 Millionen Euro in Richtung Leverkusen verlassen. Vor der aktuellen Saison wechselte der Spielmacher für 22 Millionen Euro zum AC Mailand, wo der 23-Jährige noch einen Vertrag bis 2021 besitzt. Laut „Sport Bild“ arbeitet RB Leipzig nun daran, Calhanoglu im Sommer zurück in die Bundesliga zu holen. Sportdirektor Ralf Rangnick sei seit Monaten mit dem Deutsch-Türken in Kontakt. Die Roten Bullen müssten allerdings mindestens 25 Millionen Euro auf den Tisch legen.

Bislang spielen Hakan Calhanoglu und der AC Mailand eine eher enttäuschende Saison – gestern Abend aber durften sich die Milan-Fans über ein Highlight freuen. Mit 1:0 nach Verlängerung gewannen Ex-HSV-Profi Calhanoglu und Co. das Pokal-Derby gegen Inter Mailand, zogen damit ins Halbfinale ein. Gegner dort ist Lazio Rom. Calhanoglu wurde gestern nach 73 Minuten eingewechselt.

Wenn er zuschlägt, müssen andere leiden, so war es schon immer. Nun hat Tomás Rincón mal wieder ganze Arbeit geleistet. Als Herr des Mittelfeldes dirigierte der Ex-HSV-Profi den FC Turin gestern zum 0:0 beim AC Mailand. Ein Resultat, das folgen hatte: Milan, in der Serie A nur enttäuschender Siebter, feuerte nun Trainer Vincenzo Montella. Sein Nachfolger ist ein richtig guter alter Bekannter: Gennaro Gattuso, 2006 als Spieler mit Italien Weltmeister, übernimmt.

So ein Transfer im Profifußball kann schon ziemlich kompliziert sein. Weil Hakan Calhanoglu von Bayer Leverkusen mit einem Gewinn von 7,5 Millionen Euro (Einkauf: 14,5, Verkauf 22) an den AC Mailand abgegeben wird, erhält der HSV 750.000 Euro (zehn Prozent). Das handelte der damalige Sportchef Oliver Kreuzer im Sommer 2014 so aus. Allerdings hatte er laut eigener Aussage zwei Jahre zuvor auch mit dem Karlsruher SC eine zehnprozentige Beteiligung verabredet. 75.000 Euro der HSV-Provision gehen also an den Zweitliga-Absteiger. Manager dort: Oliver Kreuzer.

Ex-HSV Profi Hakan Calhanoglu von Bayer Leverkusen wird nach Informationen der italienischen Zeitung „Gazzetta dello Sport“ am Montag den Medizincheck beim AC Mailand absolvieren. Demnach habe sich der 23-Jährige auf einen Transfer mit dem italienischen Traditionsklub geeinigt. Die Ablöse soll rund 22 Millionen Euro plus Bonuszahlungen betragen. Im Sommer 2014 war Calhanoglu für 14,5 Millionen Euro aus Hamburg zum Werksklub gewechselt. Nun profitiert der HSV davon, dass Bayer beim Weiterverkauf nach Italien Gewinn macht, zehn Prozent davon gehen an den Liga-Dino, also 750.000 Euro.

Laut „Sky Italia“ haben sich Bayer Leverkusen und der AC Mailand auf einen Transfer von Hakan Calhanoglu verständigt. Demnach zahlt der italienische Spitzenklub rund 20 Millionen Euro plus Prämien für den 23-Jährigen, der im Sommer 2014 für 14,5 Millionen Euro aus Hamburg zum Werksklub gewechselt war. Da man sich damals eine zehnprozentige Beteiligung am Gewinn bei einem Weiterverkauf gesichert hatte, kassiert der HSV 650.000 Euro.

In den vergangenen Stunden ist offenbar wieder Bewegung in einen möglichen Wechsel des Ex-Hamburgers Hakan Calhanoglu von Bayer Leverkusen zum AC Mailand gekommen. Laut des Portals „calciomercato.com“ haben die Italiener ihr Angebot auf 22 Millionen Euro plus erfolgsabhängige Prämien erhöht. Nimmt der Werksklub die Offerte an, würde der HSV 750.000 Euro mitkassieren. Beim Verkauf des türkischen Nationalspielers im Sommer 2014 für 14,5 Millionen Euro hatte sich der Liga-Dino eine zehnprozentige Beteiligung am Gewinn bei einem Weiterverkauf gesichert.

Das wäre bitter für den HSV! Der Transfer von Hakan Calhanoglu von Leverkusen zum AC Mailand droht zu platzen. Nach Informationen von Sky Sport News HD fordert Bayer eine Ablöse von 30 Millionen Euro, die Italiener würden jedoch nur 20 Millionen Euro bieten. Sollte es doch noch zu einer Einigung kommen, würde der HSV zehn Prozent von der Summe erhalten, die 14,5 Millionen Euro übersteigt. Das hatten die Hamburger beim Verkauf des Türken im Sommer 2014 kassiert.