Er wurde im September 2017 als bis dahin arbeitsloser Profi verpflichtet, als der HSV akuten Personalmangel hatte. Doch nun hat Sejad Salihovic in Hamburg offenbar eine Zukunft über das Saisonende hinaus. Laut „Bild“ hat der Bosnier einen Vertragsangebot bis 2019 vorliegen. Bislang hat der 33-Jährige in acht Spielen – davon keines über 90 Minuten – ein Tor vorbereitet und eines erzielt.

In der MOPO hatte HSV-Fan Klaus Körner ihm ein rührendes Angebot unterbreitet, nun hat Fiete Arp via Facebook geantwortet. Körner, der seit 1966 mit den Rothosen mitfiebert, hatte dem Stürmer offeriert, ihm seine Original-Eintrittskarte vom Europapokalfinale in Athen 1983 zu schenken, wenn Arp im Gegenzug seinen Vertrag bis 2023 verlängert. Mit seiner Antwort beweist Fiete, dass er auch abseits des Platzes schon ein Vollprofi ist:

„Hey Klaus,

vielen Dank für deinen Brief. Ich bewundere deinen persönlichen Einsatz für unseren HSV zutiefst!

Bitte entschuldige, dass ich dein Angebot– unabhängig davon, ob ich meinen Vertrag verlängere oder nicht – keinesfalls annehmen kann. Ein Erinnerungsstück von solch hohem ideellen Wert sollte immer bei seinem ursprünglichen Eigentümer bleiben.

Nichtsdestotrotz würde ich deine Worte gerne als Anlass dazu nehmen, deine HSV-Sammlung um ein unterschriebenes Trikot von mir zu erweitern. Ich würde mich sehr freuen, wenn du mein Angebot annimmst.

Und jetzt volle Konzentration auf unser gemeinsames Ziel: Klassenerhalt.

Dein Fiete“

 

Seit 2010 spielt Dennis Diekmeier (28) für den HSV, im Sommer läuft sein Vertrag aus. Das erste Angebot des Vereins über eine Verlängerung lehnte der Rechtsverteidiger ab, laut „Bild“ haben die Verantwortlichen des Liga-Dinos ihre Offerte nun erhöht. Der Wunsch des dienstältesten Spielers im Kader, sich mindestens für drei Jahre zu binden, bleibt aber wohl unerfüllt. Der HSV bietet ein Arbeitspapier bis 2020.

In den Plänen von Markus Gisdol spielt Gotoku Sakai eine gewichtige Rolle, doch der Japaner hat laut „Bild“ auch das Interesse des türkischen Meisters Besiktas Istanbul geweckt, der einen Transfer noch in diesem Sommer anstrebt. Die MOPO fragte bei Sakai-Berater Guido Walter nach. „Eine Anfrage aus der Türkei liegt vor, aber wir haben uns noch nicht im Detail damit befasst. Tatsache ist, dass sich ‚Go‘ in Hamburg brutal wohlfühlt. Er ist mächtig stolz, wieder zum Kapitän ernannt worden zu sein. Das bedeutet ihm sehr viel und er ist total auf den HSV fixiert.“ Allerdings läuft der Vertrag des 26-Jährigen am Saisonende aus, Gespräche über eine Verlängerung haben noch nicht stattgefunden. Daher ist Berater Walter offen: „Wir hören uns natürlich alles an. Aber der HSV ist unser erster Ansprechpartner.“

In Deutschland ist das Transferfenster schon geschlossen, doch Wechsel aus der Bundesliga – zum Beispiel nach Schweden, Russland, China oder in die Schweiz – sind noch möglich. Grasshopper Zürich hatte beim HSV wegen eines Leihgeschäfts mit Nabil Bahoui angefragt. Doch der 26-jährige Offensiv-Allrounder, der bei Markus Gisdol keine Rolle spielt und zuletzt nicht mehr zum Kader zählte, lehnte das Angebot ab. 

Der HSV und Cléber – bisher passte das noch nicht so gut zusammen. Jetzt kursieren in der Heimat des Brasilianers Gerüchte, dass der FC Santos den Innenverteidiger gerne vom HSV loseisen würde. Nach Informationen des brasilianischen Fußballportals „Lance!“ soll der Traditionsklub aus der Hafenstadt Santos bereits ein Angebot in Höhe von 2 Millionen Euro für den 25-Jährigen abgegeben haben, der Liga-Dino fordere allerdings 3 Millionen Euro Ablöse. Cléber sei zudem der Wunschspieler des Trainers. Fraglich ist allerdings, ob der HSV bei der angespannten Personalsituation überhaupt einen Innenverteidiger abgeben möchte.

Das Transferfenster in der Bundesliga ist seit gestern, 18 Uhr, geschlossen. Aber in England geht der Spaß noch bis heute weiter. Hier im Ticker hatten wir exklusiv vermeldet, dass Newcastle United ein Angebot für HSV-Stürmer Pierre-Michel Lasogga vorbereite. Laut „Daily Mail“ ist nun tatsächlich eine Offerte über 9,5 Millionen Euro eingegangen. Angeblich sei der HSV aber erst bei einer Ablöse von 14 Millionen Euro bereit, Lasogga abzugeben. Es bleibt also spannend…