Die Saison begann unglaublich schlecht für Johan Djourou. Niederlagen, langwierige Verletzungen und Frust kennzeichneten den Weg des Ex-HSV-Kapitäns, der im Sommer zum türkischen Erstligaklub Antalyaspor gewechselt war. Mittlerweile aber herrscht eitel Sonnenschein: Nach dem 1:0 bei Genclerbirligi haben Djourou und sein Team zwei Partien vorm Saisonende fünf Zähler Vorsprung auf die Abstiegsränge, sind nun Tabellenzwölfter. Auch für Djourou selbst läuft es: Die vergangenen sieben Partien bestritt er von Beginn an, gilt weiter als klarer Anwärter auf den WM-Kader der Schweiz.

Jubel bei Johan Djourou (l.) und seinen Kollegen von Antalyaspor.

Er hatte sehr viel Verletzungspech in den vergangenen Jahren. Auch nach seinem Wechsel zu Antalyaspor im Sommer fiel Ex-HSV-Kapitän Johan Djourou zügig mehrere Monate aus. Seit ein paar Wochen aber ist er richtig fit – und feierte mit seinem Team nun den dritten Sieg in Folge. Roch es zunächst lange nach Abstieg, haben Djourou und sein Team nach dem 2:1 bei Karabükspor als Tabellenzwölfter schon sechs Zähler Vorsprung auf die Abstiegsränge. Der Schweizer durfte diesmal 72 Minuten lang mitwirken.

Es sind erschütternde Bilder, die der frühere HSV-Kapitän Johan Djourou auf seinem Instagram-Profil veröffentlichte. Nach dem Gastspiel mit Antalyaspor in der türkischen Liga heute bei Akhisar Belediyespor (1:1) wurde der Mannschaftsbus angegriffen, Scheiben eingeworfen. „Ich danke Gott, dass alle gesund und in Sicherheit sind. So etwas hat im Fußball und nirgendwo sonst etwas zu suchen“, teilte der Schweizer Verteidiger mit.

Diesen Wechsel hatte sich Johan Djourou sicherlich anders vorgestellt. Im Sommer wechselte der ehemalige HSV-Kapitän zu Antalyaspor, wurde Teamkollege von Samuel Eto’o. Doch nach nur sechs Einsätzen und einem Treffer verletzte sich der Schweizer im Training am Oberschenkel. Das Ärzteteam des Klubs ging zunächst von einem Muskelfaserriss aus, doch Djourou hatte auch nach ein paar Wochen weiterhin wahnsinnige Schmerzen und ließ seinen Verletzung schließlich in der Schweiz begutachten. Dort stellte sich heraus, dass es sich bei der Verletzung um einen schwerwiegenden Sehenriss handelte und nicht wie zunächst angenommen, um einen einfachen Faserriss. Aktuell befindet sich der Innenverteidiger nun weiter in der Reha und soll in der Rückrunde wieder für seinen Klub auflaufen können.

Reichlich Fahrt haben die Gespräche von Batuhan Altintas mit Antalyaspor aufgenommen. Der Türken-Klub will den Angreifer leihen. Altintas wird zunächst mal in der Türkei bleiben und vor Ort verhandeln. Knackpunkt ist die Höhe der Leihgebühr und einer anschließenden Kaufoption.