Vor dem Spiel des HSV gegen Hertha BSC will sich keiner der beiden Klubs in die Karten schauen lassen. Manager Michael Preetz kündigte an, dass man „viel Neues“ bei den Hamburgern erwarte und erklärte: „Da wir sicher nicht behaupten können, dass wir wissen, wie der HSV kommt, macht es auch wenig Sinn zu sagen, wie wir ins Spiel gehen wollen.“ Trainer Pal Dardai, der am Freitag seinen 42. Geburtstag feierte, stufte die Partie zumindest öffentlich als „ein Bundesligaspiel wie jedes andere“ ein. Ex-HSV-Profi Per Skjelbred sieht das ein wenig anders: „Wenn wir den HSV schlagen, haben wir noch mehr Luft nach unten. Insofern ist es schon eine wichtige Partie.“

Große Überraschungen haben sich im HSV-Training nicht abgezeichnet. Alles spricht dafür, dass Bernd Hollerbach mit der gleichen Elf beginnen wird wie beim 0:1 in Bremen. Heißt: Erneut soll eine Viererkette für defensive Stabilität sorgen. Konkret sähe die taktische Aufstellung so aus: Mathenia – Sakai, Papadopoulos, van Drongelen, Douglas Santos – Jung, Walace – Jatta, Hunt, Kostic – Hahn

Die Aufstellung ist da! HSV-Trainer Bernd Hollerbach möchte mit dieser Mannschaft in Dortmund punkten: Mathenia – Sakai, Jung, Mavraj, van Drongelen, Douglas Santos – Walace, Ekdal – Hunt, Kosic – Wood. Mergim Mavraj ersetzt also wie erwartet den gesperrten Kyriakos Papadopoulos. Zudem kommt Gideon Jung für Dennis Diekmeier in die Mannschaft. Im Sturm erhält Bobby Wood erneut den Vorzug vor Fiete Arp, dem nur die Jokerrolle bleibt. Außerdem noch auf der Bank: Pollersbeck, Ambrosius, Hahn, Janjicic und Salihovic.