Sie sollten den HSV in der Tabelle nach oben schießen, wurden aber zu den größten Enttäuschungen einer katastrophalen Saison: André Hahn (drei Tore) und Bobby Wood (zwei Tore). Der Ex-Nationalspieler und der US-Boy scheinen nach dieser Spielzeit auch kaum zu Geld gemacht werden können. Das berichtet die „Sport Bild“. Demnach gebe es für beide Spieler keinerlei Interesse von anderen Klubs. Auch das Interesse des FC Augsburg an Hahn, der unter Trainer Christian Titz überhaupt keine Rolle spielt, wäre demnach abgekühlt. Ein Problem seien die sehr hohen Ausstiegsklauseln von acht Millionen Euro bei Wood und sechs Millionen Euro bei Hahn. Der Verein kann aber natürlich beide Offensivspieler auch unterhalb dieser in den Klauseln festgeschriebenen Beträge veräußern. In der 2. Liga würde Wood ca. zwei Millionen Euro verdienen, Hahn rund 1,6 Millionen. Summen, die für die 2. Liga völlig unüblich sind.

André Hahn dürfte einer der Spieler sein, die den HSV im Abstiegsfall verlassen. Bereits am Dienstag hatte die MOPO berichtet, dass der FC Augsburg an einer Verpflichtung interessiert ist. Die bayerischen Schwaben wollten den Ex-Gladbacher bereits im vergangenen Sommer holen, der HSV aber setzte sich durch. In Hahns Vertrag ist nach einem Bericht der „Sport Bild“ allerdings eine Ausstiegsklausel über fünf Millionen Euro festgeschrieben. Der HSV hatte vor dieser Saison sechs Millionen Euro für Hahn gezahlt. Der aktuelle Marktwert des 27-Jährigen wird bei transfermarkt.de mit 3,5 Millionen Euro angegeben.

Es ist die wichtigste Personalie beim HSV: Der Verein will den 2019 auslaufenden Vertrag mit Fiete Arp unbedingt verlängern und das Juwel nicht ziehen lassen. Dafür soll das Jahresgehalt des 18-Jährigen laut „Sport Bild“ auf zwei Millionen Euro vervierfacht werden. Der HSV soll Arp das Angebot bereits offiziell unterbreitet haben. Der neue Vertrag soll dann mindestens bis 2023 laufen, bei Abstieg aber eine Ausstiegsklausel in Höhe von zehn Millionen Euro beinhalten.

Der HSV ist heiß auf Germán Pezzella von Real Betis Sevilla. Spanische Medien haben berichtet, dass die Hamburger bereits ein Angebot in Höhe von acht Millionen Euro für den 26-jährigen Argentinier abgegeben hätten, damit aber gescheitert wären. Erst im Mai hatte der Innenverteidiger seinen Vertrag in Sevilla bis 2021 verlängert – und dieser beinhaltet eine Ausstiegsklausel: Für 17 Millionen Euro könnte Pezzella definitiv herausgekauft werden. Fakt ist, dass der HSV diese Summe nicht hinblättern wird.