Deniz Aytekin wurde als Schiedsrichter für das Nordderby gegen Werder Bremen angesetzt. Zuletzt beim 0:2 gegen Leipzig sowie beim Pokal-Aus in Osnabrück (1:3) hatte er dem HSV kein Glück gebracht. Insgesamt ist die Hamburger Bundesliga-Bilanz unter diesem Referre negativ: sechs Siege, zwei Unentschieden, neun Niederlagen

FIFA-Referee Deniz Aytekin aus Oberasbach wird die Partie zwischen dem HSV und RB Leipzig pfeifen. Der 39-jährige Diplom-Betriebswirt leitete bisher 130 Bundesliga-Spiele. 18 Mal pfiff er dabei den HSV, die Bilanz ist negativ (sechs Siege, drei Remis und neun Niederlagen), zuletzt bei der 1:3-Blamage in der ersten Runde des DFB-Pokals beim Drittligisten VfL Osnabrück. Dreimal kam er bei Spielen von RB Leipzig zum Einsatz (zwei Siege, ein Remis).

FIFA-Schiedsrichter Deniz Aytekin aus Oberasbach leitet am Freitag die Partie zwischen dem HSV und RB Leipzig. Als Assistenten sind Christian Dietz aus München und Eduard Beitinger aus Regensburg im Einsatz. Vierter Offizieller ist Harm Osmers aus Hannover, Video-Assistent Dr. Jochen Drees aus Münster-Sarmsheim. Die HSV-Bilanz unter Aytekin ist negativ, in 18 Pfichtspielen gab es sechs Siege, drei Remis und neun Niederlagen – zuletzt beim 1:3 im Pokal in Osnabrück.

Gestern zählte Deniz Aytekin noch zu den Protagonisten des Champions-League-Jahrhundertspiels zwischen Barcelona und Paris St. Germain (6:1), am Sonntag leitet der Referee vom TSV Altenberg die Bundesliga-Partie des HSV gegen Gladbach. Nach seinem Auftritt in der Königsklasse war der 38-Jährige hart angegangen worden. „Die Schiedsrichter-Entscheidungen waren gegen uns. Zwei Elfmeter wurden gegen uns gepfiffen, uns wurde einer verweigert – das hatte einen Einfluss“, kritisierte PSG-Trainer Unai Emery.

Deniz Aytekin ist morgen in Mainz der Schiedsrichter. Die HSV-Bilanz des Betriebswirts aus Oberasbach ist ausbaufähig. Bei 15 Einsätzen gab es bislang für den HSV in Spielen unter seiner Leitung sieben Niederlagen, drei Remis und fünf Siege.

Schiri Deniz Aytekin machte sich beim HSV in Köln keine Freunde. (Foto: Witters)

Schiri Deniz Aytekin machte sich beim HSV in Köln keine Freunde. (Foto: Witters)

Heute kommt es zum Wiedersehen mit Deniz Aytekin. Der Schiedsrichter aus Oberaspach pfiff den HSV zuletzt am dritten Spieltag in Köln – und verhalf den Domstädtern zum Sieg, weil er nach einer kleinen Berührung zwischen Emir Spahic und Anthony Modeste auf Strafstoß entschied und den Hamburger Verteidiger vom Platz schickte. In Unterzahl verloren die Rothosen mit 1:2.

Das Heimspiel am Sonntag gegen Borussia Mönchengladbach pfeift Deniz Aytekin aus Oberasbach. Der 37-Jährige leitet zum 14 Mal eine Bundesliga-Partie mit HSV-Beteiligung, die Bilanz ist bei vier Siegen, zwei Unentschieden und sieben Niederlagen negativ. Zuletzt trafen die Hamburger Ende August vergangenen Jahres auf Aytekin. In Köln setzte es nach einem sehr zweifelhaften Elfmeter samt Roter Karte gegen Emir Spahic eine 1:2-Niederlage.

Das sagt Lewis Holtby über seine Aussage, Schiri Aytekin hätte sich entschuldigt: „Das nehme ich zurück. Ich habe das in der Hektik nach dem Spiel falsch verstanden. Sorry! Ganz sicher habe ich bewusst nicht irgendetwas erfunden. Ich weiß jetzt, dass es nur einen kurzen Wortwechsel zwischen Herrn Aytekin und Emir Spahic im Kabinengang gab, in dem Herr Aytekin seine Wahrnehmung der Elfmeterszene geschildert hat.“