Das sagt BVB-Juwel Beste zum HSV-Interesse

Bei Borussia Dortmund wurde er ausgebildet und zum Junioren-Nationalspieler, an seinen Durchbruch bei den Profis glaubt Jan-Niklas Beste aber nicht. Nun steht der 19-jährige Linksverteidiger vor einem Wechsel nach Hamburg. Auf Nachfrage des „Westfälischen Anzeigers“, ob ihn der HSV reize, sagte er unmissverständlich: „Ja!“ Zudem erklärte Beste, dass die Entscheidung über einen Transfer „gegen Ende der Woche“ getroffen werde.

Darum ist der HSV scharf auf Dortmund Beste

Zu Beginn der vergangenen Saison sah es zunächst danach aus, als könnte sich HSV-Kandidat Jan-Niklas Beste bei den Profis von Borussia Dortmund festspielen. Nach guten Trainingsleistungen stellte Trainer Peter Bosz den Linksverteidiger im ersten Pflichtspiel im DFB-Pokal beim 1. FC Rielasingen-Arlen (4:0) sogar von Beginn an auf. Doch Bosz war bald Geschichte beim BVB und der 19-jährige Beste kehrte zu den A-Junioren zurück. Dort absolvierte er 14 Liga-Spiele (drei Tore, sechs Vorlagen), ehe er sich Ende März im EM-Qualifikationsspiel des deutschen U19-Nationalteams gegen Norwegen einen Korbhenkelriss im Knie zuzog und für den Rest der Saison ausfiel. Zum Start der Vorbereitung auf die kommende Serie ist Beste wieder fit.

Vom BVB: Das nächste Talent für Titz

Die Mission Wiederaufstieg plant der HSV ganz offensichtlich mit einer „Boygroup“. Nachdem mit David Bates (21, Glasgow Rangers) und Manuel Wintzheimer (19, FC Bayern) zwei Youngster unter Vertrag genommen sowie eine ganze Reihe von Spielern aus dem eigenen Nachwuchs zu den Profis befördert wurden, steht der HSV laut „Bild“ vor der Verpflichtung von Jan-Niklas Beste von Borussia Dortmund. Der 19-jährige Linksverteidiger ist ablösefrei zu haben und war schon zu Gesprächen mit Kaderplaner Johannes Spors und Trainer Christian Titz in Hamburg.

„Dann gibt’s aufs Maul“: Brinkmann über die Lage des HSV

Er war der „weiße Brasilianer“. Kult-Kicker Ansgar Brinkmann (48) hat sich in der TV-Sendung „100% Bundesliga – Fußball bei NITRO“ über die Lage des HSV und des 1. FC Köln geäußert. „Beide haben natürlich Qualitätsprobleme. Und wenn man die Kölner jetzt zum Beispiel in Hoffenheim sieht: Also es gibt zwei Klassiker im Abstiegskampf. Ich muss, wenn ich in der Lage von Köln bin, so oft, wie möglich, besser besetzte Mannschaften schlagen. Das kann ich nur, wenn ich wirklich in der eigenen Hälfte stehe. Alles unter Druck setze, was in meine Hälfte kommt. Aggressiv Fußball spielen, also auch intelligent kämpfen ohne rote Karten ohne Elfmeter – und dann muss ich kontern können. So muss ich mich ausrichten“, sagte Brinkmann. „Und der 1. FC Köln und der Hamburger SV haben dieses Qualitätsproblem – und sie müssen sich an diese beiden Klassiker halten. Sobald sie mit Hoffenheim Fußball spielen oder mit Dortmund, gibt’s aufs Maul, das steht außer Frage.“

Gisdol macht den HSV-Fans Mut

Befürchtungen, der HSV könne trotz der zwei Siege zum Saisonstart nun nach unten durchgereicht werden, teilt Trainer Markus Gisdol nicht. „Wir haben sechs Punkte im Rücken“, sagt er. „Wir haben zwar schwere Spiele vor der der Brust, aber wir waren immer in schwierigen Situationen auch in der Lage zu punkten.“ Die nächsten Gegner heißen Dortmund, Leverkusen und Werder Bremen.