Hatte er sich anders vorgestellt. Wegen seiner Risswunde am Schienbein kehrt Sejad Salihovic vorzeitig vom bosnischen Nationalteam zum HSV zurück und kann seinem Team im Kampf um Gruppenplatz zwei nicht mehr helfen. Immerhin, heute feiert Salihovic Geburtstag, wenn auch einen leicht verkorksten. Die MOPO gratuliert dennoch aufs Herzlichste zum 33. Ehrentag.

Eigentlich sollte Sejad Salihovic nach fast zwei Jahren Pause sein Comeback für die bosnische Nationalmannschaft geben. Doch vor dem 3:4 gegen Belgien im der WM-Qualifikation zog sich der 32-jährige HSV-Profi im Abschlusstraining eine Risswunde am Schienbein zu, die genäht werden musste. Salihovic wird daher morgen nach Hamburg zurückkehren. Sein Einsatz am kommenden Sonnabend in Mainz ist gefährdet.

Eigentlich sollte Sejad Salihovic heute nach fast zwei Jahren sein Comeback im Kader der bosnischen Nationalmannschaft feiern. Doch der 32-jährige HSV-Profi hat es nun doch nicht in das 23-köpfige Aufgebot für das WM-Qualifikationsspiel gegen Belgien geschafft.

Sejad Salihovic, WM-Teilnehmer 2014, wurde für die Nationalmannschaft von Bosnien und Herzegowina nominiert. Nationaltrainer Mehmed Bazdarevic berief den 32-jährigen Mittelfeldspieler in den Kader für die kommende Länderspielperiode vom 2. bis 11. Oktober. Es geht in der WM-Qualifikation für Russland 2018 am 7. Oktober gegen Belgien und am 10. Oktober gegen Estland. Salihovic bestritt bislang 47 Länderspiele und erzielte dabei vier Tore. Für den Bosnier ist es die erste Länderspielreise seit 2015.

Der Wechsel zum HSV hat sich für Sejad Salihovic in doppelter Hinsicht gelohnt. Zum einen ist der 32-Jährige nicht mehr vereinslos, zum anderen wurde er nun vom bosnischen Verband in den Kader für die WM-Qualifikationsspiele gegen Belgien (7. Oktober) und in Estland (10. Oktober) berufen. Sein letztes Länderspiel hatte Salihovic am 13. Oktober 2015 in der EM-Qualifikation gegen Zypern (3:2) bestritten.

Was für ein Traumstart in die U17-Europameisterschaft für Fiete Arp! Beim 5:0 (2:0) der deutschen Auswahl im ersten Gruppenspiel gegen Bosnien-Herzegowina gelang dem HSV-Juwel ein Hattrick. Nachdem Lars Lukas Mai (FC Bayern) und Yannik Keitel (SC Freiburg) vorgelegt hatten, schlug der Hamburger Angreifer innerhalb von zwölf Minuten dreimal zu. Arp stand in der Startelf, in der zweiten Hälfte war er Kapitän des DFB-Teams. HIER das Video mit allen Arp-Toren!

Nicht nur, dass die Bosnier in der fünften Minute der Nachspielzeit noch das 1:1 in Griechenland kassierten. Nun ist klar: Emir Spahic, der nach 70 Minuten ging, musste wegen einer Verletzung ausgewechselt werden. Das gab der HSV soeben bekannt. Ob es für Spahic reicht, um am Sonntag in Hoffenheim auflaufen zu können?