Wegen eines Virus-Infekts verpasste Jeffrey Bruma den Auftritt des VfL Wolfsburg zuletzt in Gladbach (0:3), die Pleite verfolgte der Ex-HSV-Profi vor dem Fernseher. „Das war schon peinlich, das muss ich offen so sagen. Dieses Spiel bringt keine große Hoffnung“, stellte der 26-Jährige fest, der sich nun im Training für seine Rückkehr in die Startelf empfehlen will. „Wenn alles gut geht, spiele ich gern. Für alle ist das ein Super-Spiel. Es ist einfach ein Spiel, in dem es um sehr viel geht, man kann es als Topspiel bezeichnen. Für solche Spiele trainiert man.“ Dass er dann dafür sorgen könnte, dass sein früherer Klub in die Zweite Liga absteigt, nimmt Bruma hin: „Klar, es ist ein toller Verein. Aber ich bin Spieler des VfL Wolfsburg. Beim HSV kenne ich kaum noch Spieler. Nur Dennis Diekmeier, alle anderen von damals sind ja nicht mehr da.“ Allerdings zeigt der Niederländer Respekt vor den Hamburgern und warnt: „Wir stecken genauso unten drin wie der HSV. Jetzt ist es richtig eng geworden. Mit dem Sieg gegen Freiburg sieht die Welt in Hamburg wieder ganz anders aus. Die werden mit voller Power kommen, ich erwarte den HSV mit Messern zwischen den Zähnen.“

Neben den Verteidigern Jeffrey Bruma und Ricardo Rodriguez muss der VfL Wolfsburg, Konkurrent des HSV im Kampf gegen den Abstieg, vorerst auch auf Flügelstürmer Paul-Georges Ntep verzichten. Der Franzose hat sich gegen Darmstadt 98 (1:0) einen Muskelbündelriss im rechten hinteren Oberschenkel zugezogen. Das ergab eine MRT-Untersuchung am Montag. Ntep fällt mehrere Wochen aus.

Der VfL Wolfsburg, Konkurrent des HSV im Kampf gegen den Abstieg, muss vorerst auf Verteidiger Jeffrey Bruma verzichten. Der frühere Hamburger zog sich beim FSV Mainz 05 (1:1) eine Bänderzerrung im linken Knie zu. Nach VfL-Angaben fehlt Bruma damit bis zu vier Wochen. „Es ist schade, dass ich der Mannschaft in den kommenden Wochen nicht helfen kann. Aber ich bin auch erleichtert, dass ich nicht schlimmer verletzt bin, denn die Sache hätte auch viel schlechter für mich ausgehen können“, sagte Bruma.

Beim VfL Wolfsburg wird heute Jeffrey Bruma in der Abwehr spielen. HSV-Fans kennen den Holländer noch gut. Zwischen 2011 und 2013 absolvierte Bruma 40 Bundesliga-Spiele für Hamburg. Über den Umweg Eindhoven kam der 25-Jährige vor dieser Saison für 11,5 Millionen Euro nach Wolfsburg. 

Foto: Witters

Der frühere HSV-Profi Jeffrey Bruma ist zurück in der Bundesliga. Für 15 Millionen Euro wechselt der Niederländer von PSV Eindhoven zum VfL Wolfsburg. „Ich freue mich auf ein neues Kapitel“, sagte Bruma, nachdem er und „Wölfe“-Boss Klaus Allofs den Vertrag bis 2021 unterschrieben hatten.

Beim HSV war Jeffrey Bruma der ganz große Durchbruch verwehrt geblieben, jetzt will der niederländische Abwehrmann gut 200 Kilometer weiter südöstlich eine zweite Chance in der Bundesliga in Angriff nehmen. Der inzwischen 24-jährige Innenverteidiger, der zwischen 2011 und 2013 40-mal für die Profis der Rothosen aufgelaufen war, steht nach einem Bericht des „Telegraaf“ unmittelbar vor einem Wechsel zum VfL Wolfsburg. Anfang der kommenden Woche soll der Medizincheck anstehen. Als Ablöse ist für Brumas derzeitigen Klub, die PSV Eindhoven, ein Betrag von knapp unter 15 Millionen Euro im Gespräch.

Die Rückkehr des früheren HSV-Profis Jeffrey Bruma in die Bundesliga rückt näher. „Ich habe mit Wolfsburg gesprochen. Sie wissen, was wir wollen“, sagte Marcel Brands, Sportdirektor der PSV Eindhoven. Der 24-jährige Verteidiger steht beim niederländischen Meister bis 2018 unter Vertrag, würde aber die Freigabe für den VfL erhalten. Brands: „Der Ball liegt bei Jeffrey.“