In der Länderspielpause wird weiterhin fleißig im Volkspark trainiert. Besonders die Torhüter werden richtig durch die Mangel genommen. Christian Mathenia freut sich darüber. „Ich finde, dass man in einer Länderspielpause nochmal mehr draufpacken kann. Während des regulären Spielbetriebs muss man natürlich darauf achten, dass man am Wochenende nicht platt im Tor steht“, sagte er auf der Klubseite des HSV und sprach zudem über seine Rückkehr in seine Heimatstadt Mainz am kommenden Spieltag: „Das ist ein sehr besonderes Spiel für mich. Sehr viele Freunde von mir und meine komplette Familie werden da sein. Wir wollen aber letztendlich drei Punkte entführen.“

Dass es dann auch noch gegen seinen Ex-Kollegen René Adler geht, ist für Mathenia ein besonderes Highlight: „Ich habe mich gut mit ihm verstanden und da ist es auch normal, ab und zu eine SMS zu senden. Wenn ich dann mal wieder zuhause bin, werden wir uns mal auf einen Kaffee treffen.“  Dass es mit dem HSV auch punktetechnisch bald wieder bergauf geht, davon ist die Nummer eins des HSV überzeugt: „Ich glaube, die letzte Saison hat uns allen gezeigt, dass es nur geschlossen als Team funktioniert. So müssen wir es weiter angehen und dann werden wir auch wieder gemeinsam Tore schießen und punkten.“

Christian Mathenia zeigte sich nach seinen zwei Fehlern, die beim 0:2 in Hannover zu Gegentoren führten, sehr selbstkritisch. Trainer Markus Gidsol rechnet das seinem Torhüter hoch an. „Das zeichnet ihn aus, dass er dazu steht. Aber jetzt geht es auch weiter“, sagte Gisdol. „Er muss das jetzt abhaken. Er hat in dieser Saison schon sehr gute Leistungen für uns gebracht. In den ersten beiden Saisonspielen war er herausragend gut. Gestern hat er in zwei Szenen mal nicht so gut ausgesehen, aber das gehört auch dazu.“ Klingt nicht so, als würde ein Torwartwechsel am Mittwoch gegen Dortmund geplant sein. Julian Pollersbeck scheint sich weiter gedulden zu müssen.

 

Nach der 0:2-Niederlage gegen Antalyaspor äußerte sich Torwart Christian Mathenia am Mikrofon von Sky Sport News HD. „Ich fand, dass wir in der ersten Hälfte eine sehr gute Leistung gezeigt haben. Das 0:1 fiel aus dem Nichts. In der zweiten Halbzeit hat man gesehen, dass die Kräfte nicht mehr so da waren“, erklärte der Torhüter, der in der 60. Minute einen Strafstoß, der zum 0:2 führte, verursacht hatte: „Das war glasklar ein Elfmeter. Ich treffe ihn. Das war eine unglückliche Aktion von mir.“

Am Sonntag kommt es zur großen Rückkehr von HSV-Keeper Christian Mathenia zu seinem Ex-Klub Darmstadt. Für den 24-Jährigen ein ganz besonderes Spiel.

Er sagt: „Es wird sehr komisch für mich sein, dort aufzulaufen. Ich habe in Darmstadt mit dem Aufstieg und dem Klassenerhalt zwei absolute Höhepunkte in meiner Karriere erlebt.“

Seine Teamkollegen hat er bereits vor den Qualitäten der Hessen gewarnt, auch mit Coach Markus Gisdol ein inniges Gespräch über den kommenden Gegner geführt.

„Es ist doch klar, dass wir uns austauschen. Man sieht Darmstadts Tugenden in jedem Spiel. Ein sehr großes Thema ist ihre große Kampfbereitschaft. Jede Sekunde wird auf dem Platz alles gegeben. Vor allem die Fans feiern jede gelungene Aktion frenetisch. Das könnte richtig eklig werden!“