Hollerbach weiß, wie sich die Meisterschale anfühlt

VfL 93 Hamburg, VfB Lübeck, Würzburger Kickers – als Cheftrainer hat Bernd Hollerbach bislang noch nicht auf der ganz großen Fußballbühne gestanden. Allerdings darf sich der neue HSV-Coach offiziell Deutscher Meister nennen. Den Titel gewann er in mit dem VfL Wolfsburg in der Saison 2008/2009 als Co-Trainer von Felix Magath. Der Triumph der Niedersachsen war damals eine echte Sensation – und Hollerbach hat seinen Teil dazu beigetragen. Gemeinsam mit Magath wechselte er dann zu Schalke, das Duo kehrte aber noch einmal nach Wolfsburg zurück.

Bernd Hollerbach mit Sohn Ben und Meisterschale (Foto: Witters)

HSV holt Frauen-Coach von Werder als Hollerbach-Assi

Diese Wahl ist überraschend: Neben Matthias Kreutzer (35), bisher Individual- und Übergangstrainer im Nachwuchsleistungszentrum des HSV, wird der neue Chefcoach Bernd Hollerbach von Steffen Rau unterstützt. Auf der Twitter-Seite stellte der Verein ihn als „langjährigen Verbandssportlehrer Sachsen-Anhalt“ vor, verschweigt aber die bisher letzte Station des 47-Jährigen: Von 2015 bis 2017 war Rau Trainer des Frauen-Teams von Werder Bremen, stieg aus der Bundesliga ab, wieder auf und wurde dann von der Vereinsführung abgesetzt.

Steffen Rau (l.), der neue Co-Trainer des HSV, mit Spielerinnen von Werder Bremen. (Foto: Imago)