Beim HSV ist Direktor Sport Bernhard Peters maßgeblich für die Nachwuchsarbeit verantwortlich. Doch der ehemalige Hockeybundestrainer beschäftigt sich auch im Allgemeinen mit dem Fußball und outet sich als Befürworter des Videobeweises. Um die Attraktivität des Fußballs zu steigern, hat Peters eine Idee und plädiert für eine Abseitsrevolution: „Ich halte zum Beispiel die Einführung von Viertellinienabseits für überlegenswert. Das Spiel wird automatisch attraktiver, weil die Stürmer 25 Meter mehr Kombinationsraum bekommen“, sagte er Goal.com. Zudem macht sich Peters auch für fliegende Wechsel stark: „Die Vorteile liegen klar auf der Hand: bessere Kaderdynamik, Einsatz mehrerer Spieler und somit stärkeres Gruppengefühl, besseres Coaching durch die Trainer möglich und leichterer Einsatz von Talenten und Rekonvaleszenten.“

Direktor Sport Bernhard Peters  arbeitet seit 2014 für den HSV. Ex-Boss Dietmar Beiersdorfer hatte ihn damals von Hoffenheim loseisen können, seitdem ist der ehemalige Hockeybundestrainer hauptsächlich für den Nachwuchs in Hamburg verantwortlich. Und seine Arbeit kann sich bisher sehen lassen und hat offenbar auch die Verantwortlichen überzeugt. So berichtete die Bild, dass der im Sommer 2018 auslaufende Vertrag von Peters verlängert werden soll. Beide Parteien seien demnach stark an einer Einigung interessiert.