Nahezu perfekt ist die Auflösung der Leihe von Arianit Ferati (20) mit Erzgebirge Aue. „Er wird im Winter zu unserer zweiten Mannschaft stoßen“, so HSV-Sportchef Jens Todt. „Häufig sind Leihgeschäfte für alle Beteiligten positiv, in diesem Fall war es leider nicht so. Es ist besser für Arianit, wenn er bei uns in der Regionalliga spielt als in Aue gar nicht zum Einsatz kommen.“ Ferati wechselte 2016 vom VfB Stuttgart zum HSV, spielte zunächst auf Leihbasis für Fortuna Düsseldorf. Nun kommt er erstmals wirklich zum HSV.

Fortuna Düsseldorf muss erneut auf Zugang Arianit Ferati verzichten. Wie die Rheinländer mitteilten, zog sich der 18 Jahre alte Mittelfeldspieler im Trainingslager im Westerwald einen Muskelfaserriss im linken Oberschenkel zu. Die Leihgabe des HSV hatte sich gerade erst nach einem Muskelfaserriss, der ihn um die Teilnahme an der U19-Europameisterschaft gebracht hatte, wieder herangekämpft.

Wie die HSV-Bosse ist auch Arianit Ferati froh über den Vertrag bis 2020 in Hamburg und die Chance, in der kommenden Saison bei Zweitligist Düsseldorf zum Einsatz zu kommen. „Dass der HSV langfristig auf mich setzt, ist ein großer Vertrauensvorschuss. Zuvor freue ich mich aber auf eine tolle Zeit in Düsseldorf. Diese Leihe ist meiner Meinung nach ein optimales Modell, um im Profifußball möglichst schnell Fuß zu fassen und mich bestmöglich weiterzuentwickeln. Ich hoffe kurzfristig der Fortuna und perspektivisch dem HSV helfen zu können“, sagte Ferati.

Nach seiner starken Saison bei Fortuna Düsseldorf mit zehn Toren soll Leihgabe Kerem Demirbay eigentlich zum HSV zurückkehren (Vertrag bis 2017). Doch offenbar ist man in Hamburg bereit, bei Angeboten über einen Verkauf des 22-Jährigen nachzudenken. Der 1. FC Köln sowie Werder Bremen sollen laut Medienberichten Interesse an dem Mittelfeldspieler haben.

„So geht Fortuna damit um, wenn ein junger Spieler einen Fehler macht“, schreibt Zweitligist Fortuna Düsseldorf auf Twitter und postete dieses Foto dazu. Es gab prompt einen Shitstorm. Peinlich sei das, im Designermantel mit Schal aufzulaufen und unterste Schublade.

Die HSV-Leihgabe hatte Schiedsrichterin Steinhaus  mit den Worten „Frauen haben im Fußball nichts verloren“ beleidigt und sah dafür die gelb-rote Karte. Zusätzlich wurde Demirbay für fünf Spiele (zwei auf Bewährung) gesperrt.