Er führte die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft zur sensationellen Silbermedaille bei den Olympischen Winterspielen in Pyeongchang. Im großen Interview mit der MOPO verriet Bundestrainer Marco Sturm (39) nun, dass sein fußballerisches Herz neben dem FC Bayern einem weiteren Verein gehört. „Ich komme zwar aus Landshut, ich bin aber schon seit meiner Jugend auch ein kleiner HSV-Fan. Ich liebe Hamburg als Stadt und schaue immer sofort, was beim HSV gerade passiert“, sagte er. Einen Rat wollte der Ex-NHL-Star dem strauchelnden Dino aber nicht geben. „Ich glaube, es ist besser, wenn ich mich da raushalte. Die Situation ist enttäuschend, es ist bitter, dass es so weit gekommen ist. Aber auch wenn es noch so hart ist: Die Saison ist nicht vorbei. Sie müssen weiter kämpfen.“

Weil die HSV-Profis gestern schon den Abflug nach München machten, nutzten die benachbarten Eishockey-Stars der Hamburg Freezers – natürlich in Absprache mit dem HSV – die Gunst der Stunde, um auf dem Trainingsplatz am Volksparkstadion ein Trainingsspielchen zu bestreiten. Allerdings nicht auf Kufen und nicht mit Schlägern bewaffnet – die Eisschränke versuchten sich zur Abwechslung mal am Fußball. Wie das trainingsinterne Spielchen ausging, ist unklar. Spaß hatten sie aber allemale.